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  5. Grundsteuerrechner – Alles zur Höhe & Berechnung der Grundsteuer

Grundsteuer berechnen
Die Grundsteuer zu berechnen ist sehr komplex. Daher ist es wichtig, sich im Vorhinein über die Höhe und die Art der Berechnung zu informieren. Hier erfahren Sie, wie Sie die Grundsteuer berechnen, woran die Höhe festgemacht wird und welche Schwierigkeiten es bei der Berechnung gibt.
von Laura Hoffmann
© Ngampol Thongsai / iStock

Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte sich im Vorhinein darüber informieren, mit welchen laufenden Kosten er rechnen muss. Die Grundsteuer gehört zu diesen Kosten dazu. Allerdings ist die Grundsteuer eine Steuer, deren Berechnung sehr komplex ist. Einen pauschal festgelegten Steuersatz, der die Ermittlung erleichtert, gibt es nicht. Was also müssen Sie rund um die Berechnung der Grundsteuer wissen?

Die Höhe der Grundsteuer

Die Höhe der Grundsteuer wird von den Städten und Gemeinden festgelegt, in denen die zu versteuernde Immobilie steht. Die Entscheidung obliegt dem Gemeinderat, er kann frei definieren, ob überhaupt eine Grundsteuer erhoben wird und in welcher Höhe sie ausfällt.

Maßgeblich für die Höhe ist vor allem der Hebesatz, doch auch die Steuermesszahl und der Steuermessbetrag sind ausschlaggebend. Außerdem spielt der Wert des Grundstücks eine wichtige Rolle für die Höhe der Steuer. Vor diesem Hintergrund ist es nicht möglich, eine pauschale Aussage hinsichtlich der Höhe der Grundsteuer zu treffen.

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

Die Höhe der Grundsteuer lässt sich mithilfe einer Formel ermitteln. Sie ergibt sich aus der Multiplikation des Einheitswerts und der Grundsteuermesszahl. Das Ergebnis muss mit dem Hebesatz der Gemeinde multipliziert werden. So entsteht die Grundsteuer, die Sie an die Gemeinde abgeben müssen. Die Grundsteuermesszahl und der Hebesatz sind zwar in jeder Gemeinde unterschiedlich, können dort aber erfragt oder im Internet recherchiert werden.

Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Berechnung?

Die größte Problematik bei der Ermittlung der Grundsteuer liegt im Einheitswert. Er wird für jede einzelne Immobilie jeweils zum Stichtag am 1. Januar des Jahres festgelegt.

Tipp

Wenn Sie die Grundsteuer berechnen ist es sinnvoll, den letzten Einheitswert, den die Behörde Ihnen mitgeteilt hat, für die Berechnung zu nutzen. Das Ergebnis ist ein guter Anhaltspunkt, den Sie als Basis verwenden können

Das Finanzamt teilt dem Besitzer den Einheitswert mit. Die Festlegung des Einheitswerts erfolgt nach einem recht komplexen Verfahren, das im Bewertungsgesetz festgelegt ist. Hinzu kommt, dass der Gesetzestext in juristischer Sprache formuliert ist, die für den Laien kaum zu verstehen ist.

von Laura Hoffmann
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