Mit unserem Stundenlohnrechner lässt sich aus dem Monats­gehalt der Stunden­lohn berechnen. Umgekehrt ist es möglich, aus einem Stunden­lohn das Monatsbrutto­gehalt zu berechnen.


Wie funktioniert der Stunden­lohn­rechner?

Es gibt mehrere Berechnungsmöglichkeiten. Für die Ermittlung des Stundenlohns geben Sie das Monatsgehalt, den Bezugszeitraum (Monat oder Jahr), Sonderzahlungen (bei jährlicher Rechnungsweise beispielsweise Weihnachts- und Urlaubsgeld) und die Arbeits­stunden pro Monat oder Woche ein. Es lassen sich auch die nötigen Arbeitsstunden für ein gewünschtes Gehalt berechnen, wenn der Stundenlohn bekannt ist, die dritte Variante wäre die Berechnung des resultierenden Gehalts aus dem bekannten Stundenlohn und der Arbeitszeit.

Nutzen unseres Stundenlohnrechners

Das einfachste Szenario bestünde in der Berechnung des Monatslohns, wenn ein Stundenlohn und die Wochenarbeitszeit bekannt sind. Doch dieses Szenario wird wohl gar nicht so oft zu berechnen sein, denn schließlich gibt der Arbeitgeber den Monatsbruttolohn an. Daher wäre die umgekehrte Berechnung eines daraus resultierenden Stundenlohns interessanter. Auch lassen sich gut zwei Jobs ver­gleichen: Auf der einen Stelle wird ein Bruttolohn x bei einer Wochenarbeitszeit y angeboten, auf der anderen Stelle sind ebenfalls diese beiden Faktoren bekannt, doch es handelt sich um eine andere Wochenarbeitszeit. Auf einer Stelle verdient der Arbeitnehmer 4.500 Euro monatlich bei 35 Wochenstunden, auf der anderen Stelle 5.000 Euro bei 40 Wochenstunden. Wo gibt es den höheren Stundenlohn? Erst recht ist ein Stundenlohn­rechner nützlich für die Berechnung des Wertes von Über­stunden. Auch lassen sich manche Arbeitnehmer Resturlaub auszahlen. Wer seinen Stundenlohn kennt, kann den finanziellen Gegenwert von 50 Überstunden berechnen. Es handelt sich immer um den Brutto-­Stundenlohn.

Diskussion um Stundenlöhne

Bei Stundenlöhnen gibt es bekanntermaßen große Diskrepanzen zwischen den hohen Jahresgehältern von Führungskräften und dem Niedriglohnsektor. Diese Diskrepanzen schlagen sich nicht nur im Realeinkommen, sondern auch in der Betrachtung nieder. Spitzenkräfte reden gern über ihr Jahreseinkommen, das sie in einer exponierten Position verdienen, Niedriglöhner rechnen die kleinen Stundenlöhne von zwei oder drei Jobs zusammen. Für beide Gruppen und auch die Arbeitnehmer und Selbstständigen, die durchschnittlich verdienen, ist ein Stundenlohnrechner höchst interessant.

Viele Menschen dürften sich wundern, was sie denn real wirklich verdienen und welcher Job sich lohnt, welcher eher nicht. Hinzu kommt die Diskussion darüber, wie viel real wirklich gearbeitet wird. Viele deutsche Arbeitnehmer leisten regelmäßig unbezahlte Überstunden, lange Fahrtwege kommen hinzu. Betroffen sind besonders oft Vollzeitbeschäftigte. Das Gehalt relativiert sich dadurch schnell. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarktforschung kommt für das Jahr 2015 auf durchschnittlich 28 unbezahlte Überstunden pro Jahr bei deutschen Festangestellten. Stark verbreitet ist das Phänomen in der Finanz- und Kommunikationsbranche. Diese unbezahlten Überstunden stehen in der Kritik, denn sie senken das Realeinkommen der Arbeitnehmer und sind überdies ein nicht rückzahlbarer Kredit der Beschäftigten an ihre Unternehmen. Ermitteln Sie daher mit unserem Stundenlohnrechner Ihr tatsächliches Einkommen.

Weitere Informationen:

Ihr Netto- bzw. Bruttogehalt können Sie mit unserem kostenlosen Brutto-Netto-Rechner berechnen.

Letzte Aktualisierung: 06.11.2016
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