KFZ-Versicherung

Unterschied: Teilkasko und Vollkasko

Wer bei einem Unfall einen Schaden am eigenen Fahrzeug erleidet, ist mit dem Risiko-Schutz der Kfz-Versicherung nicht abgesichert. Dafür benötigt man eine Erweiterung der Versicherung: die Teilkasko- oder die Vollkasko-Versicherung.

Teilkasko Vollkasko KFZ Versicherung © ViewApart/Thinkstock

Nur wenige Versicherungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Zu diesen Ausnahmen gehört die Haftpflichtversicherung für das Auto. Dieser Risiko-Schutz ist wichtig um die Geschädigten zu schützen und zu gewährleisten, dass sie ihren Schaden ersetzt bekommen.

Für Schäden am eigenen Fahrzeug greift die Zusatzversicherung von Teil- bzw. Vollkasko.

Umfang der Teilkaskoversicherung

wildschaden-teilkasko-476465651Der Risiko-Schutz einer Teilkasko-Versicherung umfasst in erster Linie Schäden, die nicht selbst verschuldet sind. Dazu gehört die Beschädigung oder Zerstörung des Fahrzeugs durch Brand und Blitzschlag sowie durch Überschwemmung.

Gerade in den Herbstmonaten, in denen mit Stürmen zu rechnen ist, kann sich der Abschluss einer Teilkasko Versicherung schnell rentieren. Denn auch Beschädigungen durch Sturm und Hagel gehören zum Risiko-Schutz. Auch die Entwendung durch Diebstahl, Glasbruchschäden und der Zusammenstoß mit Haarwild sind Bestandteile der Versicherung.

Bei manchen Anbietern kommen weitere Leistungen zum Umfang der Teilkasko hinzu. Das kann die Versicherung von Elementarschäden, von Kabelschäden durch Kurzschluss oder Beschädigungen durch Marderbisse sein.

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Umfang der Vollkaskoversicherung

Wer über den Risiko-Schutz der Teilkasko hinaus noch mehr versichern möchte, hat die Möglichkeit, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen. Die Vollkasko-Versicherung beinhaltet zunächst den vollständigen Risiko-Schutz der Teilkasko Versicherung. Wer selbst Schuld an der Beschädigung seines Fahrzeugs hat, erhält jedoch über den reinen Risiko-Schutz der Teilkasko keine Entschädigung.

Dafür kommt die Versicherung der Vollkasko auf. Ebenso gewährt die Vollkasko-Versicherung Schutz bei Vandalismus, also mutwilliger Beschädigung durch unbekannte Dritte. Auch für Schäden mit anschließender Fahrerflucht springt die Vollkasko ein.

Beiträge und Selbstbehalte in der Kaskoversicherung

Der Beitrag der Teilkasko richtet sich nicht nach der Schadenfreiheitsklasse, die der Versicherte des Fahrzeugs besitzt. Vielmehr richtet sich der Beitrag nach den üblichen Kriterien Regional- und Typklasse. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass der Beitrag nach einem Schadenfall nicht teurer wird, sondern konstant bleibt. Das ist bei der Vollkasko anders.

Bei der Vollkasko bestimmen auch die schadenfreien Jahre den Preis. Ein Schadensfall führt demnach in der Regel zu einer Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse und damit zu einer Anhebung der Prämie. Grundsätzlich sollte sich jeder Autobesitzer zunächst überlegen, welche Versicherung für ihn sinnvoll ist.

Eine Vollkasko-Versicherung fällt oft wegen des sehr hohen Beitrages auf, der sich allerdings auch leicht mit dem umfangreichen Versicherungsschutz erklären lässt. Für alte Autos lohnt sich dieser Risiko-Schutz jedoch eher nicht. Die Teilkasko kommt schon für Autos mit einem mittleren Wert infrage. Für alte Autos mit einem geringen Wert hingegen reicht oft der gesetzliche vorgeschriebene Schutz der Kfz-Haftpflichtversicherung.

Wer seinen Beitrag etwas reduzieren möchte, erreicht das mit der Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Schadenfall. Diesen Betrag trägt der Versicherte dann bei jedem Schadenfall selbst und spart so an der Prämie der Versicherung.

Autor
Johanna Schödel
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