Der Stromkosten­rechner berechnet präzise den Stromverbrauch auch für einzelne Geräte, was den Vergleich ermöglicht. Interessant sind dabei die Einstellungen. Die Zeitperiode kann beispielsweise Tage (auch ein Tag), Wochen, Monate und Jahre betragen. Damit lässt sich unter anderem der saisonabhängige Stromverbrauch berechnen.


Nutzen und Einsatz des Stromkostenrechners

Gerade bei der Anschaffung neuer, energieeffizienter Elektrogeräte und Leuchtmittel ist es sehr interessant, welche Ersparnisse sich durch den geringeren Verbrauch ergeben. Oft kostet das Gerät in der Anschaffung etwas mehr: Wann amortisieren sich die höheren Kosten durch die Einsparungen beim Strom? Das hängt wiederum auch vom Strompreis und dessen Entwicklung ab. Es gibt so viele Gerätearten, dass unser flexibler Stromkostenrechner die Energiekosten mit unterschiedlichen Daten und Methoden berechnet. Sie können beispielsweise die Wattzahl ihres Geräts und die Verbrauchsdauer, alternativ aber auch die Kilowattstunden eingeben. Die Wattzahl bietet sich bei Geräten mit absolut konstantem Verbrauch wie etwa dem Fernseher an. Die großen Elektrogeräte wie die Waschmaschine, der Wäschetrockner, der Geschirrspüler und selbst der Kühlschrank weisen oft einen schwankenden Verbrauch auf. Setzen Sie den kWh-Wert und die Nutzungszeit zum Berechnen an. Sie tragen einfach den auf dem Gerät angegebenbbxen kWh-Wert in das dafür vorgesehene Feld ein und wählen dann zum Beispiel “3 Tage“ plus den Strompreis pro kWh. So einfach berechnen Sie die Stromkosten. Sie können damit sehr gut die Kosten bei verschiedenen Geräten – Ihrer alten Waschmaschine und einer möglichen Neuanschaffung – berechnen.

Bedeutung unseres Stromkostenrechners

Trotz der kontinuierlichen Kürzung der Förderung erneuerbarer Energien müssen Verbraucher auch im Jahr 2016 mit steigenden Stromkosten rechnen (Stand der Betrachtung: Januar 2016). Das gerade angelaufene Jahr könnte sich für Stromkunden als ungünstig entpuppen, denn schon 180 der knapp 900 deutschen Grundversorger haben Preiserhöhungen angekündigt. Diese werden komplett im ersten Quartal 2016 umgesetzt und betragen im 2,8 %, doch in einigen Fällen auch bis zu 14,2 %. Es sind von diesen Erhöhungen mindestens zehn Millionen deutsche Haushalte betroffen. Über 50 % der Steigerungen werden in Baden-Württemberg und Bayern erwartet. Identifizieren Sie daher jetzt mit unserem Stromkostenrechner die Stromfresser in Ihrem Haushalt! Verbraucher schütteln ungläubig den Kopf: Obwohl der Strom an der Leipziger Strombörse kontinuierlich günstiger gehandelt wird, erhöhen viele Versorger ihre Tarife. Der Hintergrund lässt sich in gestiegenen Netzentgelten und staatlichen Umlagen ausmachen. Einen neuen Rekord markiert der Steueranteil auf Strom, er erreicht 2016 sagenhafte 54 % (+2 % gegenüber dem Vorjahr). Das bedeutet: Der Staat schröpft seine Bürger an der Stelle, an welcher sie sich nicht wehren können. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Kostenblock der Steuern, Umlagen und Abgaben auf Strom mehr als verdoppelt, er stieg von 7,7 auf 15,5 Cent.

Bestandteile der steigenden Stromkosten

Die steigenden Stromkosten setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Die Energiebeschaffung wurde günstiger, nahezu jeder andere Bestandteil des Strompreises steigt hingegen:

  • Die EEG-Umlage erreicht ein Rekordhoch von 6,35 ct/kWh (Steigerung um drei Prozent).
  • Netzentgelte steigen um durchschnittlich 5,4 %.
  • Die KWK-Umlage steigt auf 0,53 ct/kWh.

Wenn der Ölpreis wieder anzieht, wird der Strom noch teurer. Nutzen Sie daher den Stromkostenrechner, um im Haushalt und Gewerbebetrieb zu sparen!

Letzte Aktualisierung: 06.11.2016
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