So wechselt man den Gasanbieter
Wer beim Anblick seiner Gasrechnung regelmäßig in Tränen ausbrechen könnte, sollte sich Gedanken über einen Wechsel zu einem anderen, günstigeren Anbieter machen. Denn so kompliziert wie der ein oder andere glauben mag, ist das gar nicht …
von Susanne Herrenbrück
© thinkstock

Durch die Öffnung des Strom- und Gasmarktes kann man als Verbraucher von der Vielfalt des Marktes profitieren. Und sieht sich mit zahlreichen Angeboten konfrontiert, was auf die meisten offenbar eher abschreckend wirkt. Denn die Mehrheit der Haushaltskosten gibt sich in Sachen Gas mit ihrem Grundversorger zufrieden (der lokale Grundversorger ist das Energieunternehmen, das einen mit Strom und Gas beliefert, sofern man keinen Vertrag mit einem anderen Energielieferanten abgeschlossen hat).

Gasanbieter im Vergleich

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Dabei würde der Markt sehr belebt werden, wenn sich mehr Verbraucher zu einem Wechsel entschließen würden. Ganz zu schweigen davon, dass man selbst auch noch eine Menge Geld sparen könnte. Und darüber hinaus auch noch über den gelieferten Energiemix mitbestimmen kann und möglicherweise einen besseren Service obendrauf bekommt.

Bevor man den Anbieter wechselt, kann man aber auch den bisherigen Gasversorger nach einem günstigeren Tarif fragen. Denn man bekommt nicht automatisch den günstigsten Tarif geliefert. Hat man sich dann aber zum Gasanbieterwechsel entschlossen, kommt man in drei einfachen Schritten zum neuen Vertrag.

1. Gasverbrauch ermitteln
Dafür genügt ein Blick auf die jährliche Gasrechnung. Womit man bestens gewappnet ist für den nächsten Schritt.

2. Vergleich von Preis und Leistungen
Um sich über die verschiedenen Angebote auf dem Gasmarkt zu informieren, nutzt man am besten einen Online-Tarifrechner. Auf diese Art erfährt man schnell und unkompliziert, welche Gasanbieter es gibt und wie hoch deren Tarife sind. Im Anschluss kann man interessante Angebote anfordern und die Vertragsleistungen vergleichen. Dabei sollte man insbesondere auf Kündigungsfristen und Vertragsgarantien achten. Und auch Angebote, bei denen man in Vorkasse gehen muss, sollte man genauestens prüfen.

3. Neuer Vertragsabschluss
Wer sich für einen Tarif entschieden, fordert die Vertragsunterlagen an, füllt diese aus und schickt sie an den neuen Anbieter zurück. Normalerweise werden die Formalitäten vom neuen Anbieter erledigt. Dazu zählt beispielsweise die Kündigung des Liefervertrags oder die Organisation des notwendigen Datenaustauschs.

Das Beste an einem Wechsel des Gasanbieters: Es kommt auf keinen Fall zu Lieferunterbrechungen. Denn auch bei Verzögerungen ist die Versorgung immer sichergestellt. Und bei Ausfällen sorgt der lokale Grundversorger dafür, dass das Gas weiter fließt.

von Susanne Herrenbrück
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