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6 Gründe, warum man im Home Office entspannter arbeitet

Obwohl es in vielen Berufen möglich wäre, ist das Home Office in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet. Dabei bietet es zahlreiche Vorteile gegenüber dem Job im Büro mit seinen starren Anwesenheitszeiten und ständigen Ablenkungen...

6 Gründe, warum man im Home Office entspannter arbeitet

©Kerkez / iStock

Das Home Office ist eine Alternative für viele Arbeitnehmer, um entspannter arbeiten zu können. Außerdem ermöglicht es, Familie und Arbeit leichter miteinander zu vereinbaren. Aber nur etwa ein Drittel aller deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit. Fast die Hälfte rechnet aber damit, dass das Thema in absehbarer Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.

Bei Arbeitnehmern ist das Home Office beliebt. 35 Prozent würden laut Statistischen Bundesamt gar ihren aktuellen Job kündigen, wenn sie im neuen mehr von zu Hause aus arbeiten könnten. Ein Fünftel aller Arbeitnehmer wünscht sich laut Umfragen, im Home Office arbeiten zu können. Technisch ist das längst möglich – und für viele Unternehmen sogar billiger. Denn sie können Platz und Energie sparen, wenn sie weniger Präsenz-Arbeitsplätze vorhalten müssen. Für Arbeitnehmer gibt es viele gute Gründe fürs Home Office.

Die Zeiteinteilung

Im Home Office kann man sich seine Zeit selbst einteilen. Man muss nicht um neun auf der Matte stehen und seine Zeit bis 17 Uhr absitzen, sondern kann zu den Zeiten arbeiten, die man selbst bevorzugt. Das ist besonders gut für Menschen, die Nachmittags ein Tief haben, dafür aber abends wieder voller Tatendrang sind. Und man muss sich nicht mehr über die ungünstigen Ladenöffnungszeiten ärgern – denn man kann ja einkaufen gehen, wann man möchte.

Der Arbeitsweg

Schluss mit dem Pendlerstress! Studien zeigen, dass kaum etwas mehr an den Nerven zerrt, als ein langer Arbeitsweg, der einem außerdem noch wertvolle Lebenszeit stiehlt. Man ist nicht mehr auf freie Straßen und pünktlichen Nahverkehr angewiesen. Man kann länger schlafen, in Ruhe frühstücken und sich dann direkt an den Schreibtisch begeben. Das tut der Gesundheit gut, außerdem spart es Geld und schont die Umwelt. Und für eine entspannte Stimmung ist es unbezahlbar.

Keine nervigen Meetings

Jeder Arbeitnehmer weiß: Meetings rauben Zeit und sie nerven. Außerdem sind sie maximal unproduktiv und dienen in der Regel nur den Platzhirschen der Firma dazu, sich aufzublasen. Wer im Home Office arbeitet, kann via Skype teilnehmen, wenn es unbedingt erwartet wird. Ansonsten arbeitet man einfach ungestört weiter.

Kein Flurfunk

Ein Gegenargument lautet oft: Das Socialising mit den Kollegen vor Ort ist wichtig. Aber stimmt das? Seien wir ehrlich: Meistens ist der Flurfunk nichts als verzichtbarer Smalltalk, und wer im Büro gerade über wen lästert, das interessiert niemanden wirklich. Da aber erwartet wird, dass man sich dran beteiligt, wenn man anwesend ist, ist auch dies ein Zeitfresser, der einen vom produktiven Arbeiten abhält. Zu Hause hingegen bleibt man ungestört, ist konzentrierter und unterm Strich schneller und effizienter.

Mehr Freizeit

Wer in der Lage ist, sich selbst gut zu strukturieren und zu organisieren, kann im Home Office störungsfreier arbeiten, die Anfahrtswege entfallen. Alles in allem kommt man besser voran als die Kollegen im Büro und hat unterm Strich viel mehr Freizeit. Wer fit ist in seinem Job, kann sich durchaus auch zwischendurch mal einen Tag freinehmen. Solange die Arbeit erledigt wird, stört das niemanden.

Besser für die Familie

Wenn Papa von zu Hause aus arbeitet, lässt sich die Betreuung der Kinder viel einfacher organisieren und aufteilen. Dann gibt es auch keinen Streit mehr darüber, wer wann die Kinder von der Kita abholt oder mit ihnen Vokabeln paukt. Davon profitiert die Work-Life-Balance, und der Job wird nicht zum Familienkiller. Ein besseres Argument für das Home Office gibt es kaum!

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