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Solaranlage: Mieten statt kaufen?
Photovoltaik ist die Energieform der Zukunft – und durch die Energiewende eine der stärksten Optionen zur Energiegewinnung auch für Privathaushalte. Durch die Eigenerzeugung macht man sich unabhängig von Stromanbietern, die Einspeisung überschüssiger Energie in die lokalen Netze wird über die EEG-Umlage vergütet. Man kann also tatsächlich sein Dach Geld verdienen lassen.
von Gerrit Wustmann
Solaranlage: Mieten statt kaufen?. Kauf und Installation einer Solaranlage sind teuer. Wer eine Anlage mietet kann diese Kosten umgehen.
© Elenathewise/thinkstock

Doch Solaranlagen sind teuer – je nach Dachgröße und Bedarf können weit über zehntausend Euro anfallen. Viele Verbraucher können sich das nicht leisten und schrecken vor einem Kredit zurück. Trotzdem gibt es Möglichkeiten.

So gibt es Anbieter, denen man sein Dach vermieten kann. Die Installation der Anlage kostet dann keinen Cent. In den meisten Modellen profitiert man aber nur minimal, denn die Vergütung ist sehr niedrig – oft weit unter hundert Euro im Jahr.

Alternativ kann man eine Anlage bei einem Anlagenbetreiber mieten – auch auf dem eigenen Dach. Auch in dieser Variante trägt die kompletten Installations- und Wartungskosten der Betreiber der Solaranlage. Der Hausbesitzer erhält aber keine Miete, sondern zahlt welche und zwar in der vollen Höhe der EEG-Umlage auf selbst verbrauchten und eingespeisten Strom. Im Gegenzug darf er seinen Eigenbedarf teilweise oder ganz aus dem erzeugten Solarstrom decken.

Mieten: nicht gänzlich überzeugend

Auch dieses Modell ist unterm Strich aber nicht gänzlich überzeugend und wird immer seltener angeboten, da es sich aufgrund der immer weiter abgeänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vergütungsmodalitäten im Zuge der Reformen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) nur noch in Sonderfällen für alle Beteiligten lohnt.

Zwar kann man beide Varianten unter bestimmten Umständen in Betracht ziehen, man sollte zuvor aber abwägen, sehr genau rechnen und mehrere Angebote einholen und vergleichen um herauszufinden, ob man sich wirklich besser stellt, als wenn man beispielsweise saubere Energie von einem Ökostrom-Anbieter bezieht.

Klare Vorteile beim Kauf

Die Vorteile beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage liegen hingegen auf der Hand: Aufgrund der auf zwanzig Jahre festgesetzten Vergütung des eingespeisten Stroms mittels EEG-Umlage und die durch Unabhängigkeit anderer Anbieter eingesparten Stromkosten, lässt sich relativ einfach ausrechnen, wie schnell sich die Anlage amortisiert und wie viel Geld sie innerhalb von zwanzig Jahren einbringt. Da der Ertrag sicher ist, kann man mit festen Größen kalkulieren und geht auch mit einem Kredit, um die Installationskosten zu decken, kein allzu großes Risiko ein.

Der Haken ist: Die EEG-Vergütung sinkt beständig. Wer erst 2015 eine Anlage auf sein Dach baut, erhält in den zwanzig kommenden Jahren schon deutlich weniger Geld als der, der rasch handelt und sich schon im laufenden Jahr für eigenen Ökostrom entscheidet.

von Gerrit Wustmann

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