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Früh Vermögen aufbauen: Die besten Geldanlage für Kinder
Auf werdende Eltern kommen viele Kosten zu. Und um sein Kind auch beim Führerschein oder der Ausbildung finanziell unterstützten zu können, sind Eltern gut beraten, schon frühzeitig für ihren Nachwuchs zu sparen.
von Charlotte Ruzanski
Früh Vermögen aufbauen: Die besten Geldanlage für Kinder. Welche Geldanlage ist am besten geeignet, um fuer die Kinder zu sparen?
© Jupiterimages/thinkstock

Im Idealfall beginnen Eltern schon kurz nach der Geburt des Kindes mit der Geldanlage, damit das Geld möglichst lange „arbeiten“ kann.

Wie viel gespart wird, ist natürlich in erster Linie von der finanziellen Situation der Familie abhängig, oft bewegt sich der monatliche Sparbetrag zwischen 20, – € und 50, – €. In der aktuellen Ausgabe hat Finanztest (04/2015) verschiedene Anlagemöglichkeiten darauf untersucht, welche am besten als Geldanlage für das Kind geeignet sind.

Große Versprechen, hohe Kosten

Wovon Eltern die Finger lassen sollten, sind Ausbildungsversicherungen. Diese beurteilte Finanztest als nicht besonders gut. Das liegt vor allem an den unverhältnismäßig hohen Kosten, die für eine solche Versicherung anfallen.

Attraktive Genossenschaftsanteile

Deutlich attraktiver hingegen sei das Genossenschaftssparen, so Finanztest. So bieten beispielsweise Wohnungsgenossenschaften Sparbücher an und besonders für Kinder und Jugendliche gibt es zum Teil Angebote mit einem Zinssatz von bis zu 3 %. Wer Genosse wird und Geschäftsanteile erwirbt kann auf diese Weise sparen; bei vielen Genossenschaften gibt es zusätzlich zu den Sparerträgen auch eine jährliche Dividende. Daher ist es für junge Eltern empfehlenswert bei den Wohnungsgenossenschaften in der näheren Umgebung die aktuellen Angebote zu erfragen.

Im Falle einer Pleite der Genossenschaft müssen Sparer nicht um ihr Geld bangen. Durch die Gründung des Selbsthilfefonds des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen 1974 ist das Geld per Einlagensicherung geschützt. Das Geld aus dem Fonds wird eingesetzt, wenn eine Gesellschaft ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann.

Sichere Anlage bei der Bank

Natürlich kann auch mit einem Banksparplan, einem Tages- oder Festgeldkonto für das Kind gespart werden. Bei den aktuellen Zinsen lohnt das allerdings wenig, vielmehr ist derzeit kaum mehr als ein Inflationsausgleich drin. Auf der anderen Seite muss allerdings gesehen werden, dass solche Anlageformen ein hohes Maß an Sicherheit für die Investoren bieten.

Wer sich für einen Banksparplan entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, ob der Zins variabel oder fest ist. Außerdem bieten nicht alle Anbieter die Option, Raten anzupassen oder auszusetzen.

Zusätzlich lernen Kinder bei Anlageformen, bei denen das Geld jederzeit verfügbar ist – wie Tagesgeld, Sparbuch oder Girokonto – bereits frühzeitig mit Geld umzugehen und wie Ein- und Auszahlungen sowie Zinsen funktionieren. Die meisten Banken bieten Girokonten für Kinder an, die besondere Konditionen haben.

Mehr Gewinn? Mehr Risiko!

Die beste Rendite lässt sich derzeit mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) erzielen. Solche sind im Unterschied zu den bisher genannten Anlageformen jedoch mit deutlich mehr Risiko verbunden.

Info

ETF steht für Exchange Traded Fund. Dieser Investmentfonds bildet die Entwicklung eines Börsenindexes nach (bspw. die Entwicklung des DAX). D. h. er unterliegt Wertschwankungen und kann auch ins Minus rutschen.

Die Anlage in einen ETF bietet sich vor allem an, wenn das Geld über einen längeren Zeitraum liegen soll. Wer mindestens zehn Jahre einplant, kann auf diese Weise mehr Gewinn erzielen als bei Anlagen mit reinen Zinserträgen. Das Gute ist, dass die Anlage in einen ETF sehr flexibel ist. Entweder kann einmalig ein Betrag eingezahlt werden, oder die Einzahlung erfolgt in regelmäßigen Raten. Wer sich für die Ratenzahlung entscheidet, ist übrigens nicht verpflichtet, diese Raten über einen bestimmten Zeitraum auch zu leisten, sondern es gibt die Möglichkeit die Höhe der Ratenzahlung anzupassen oder die Zahlung auch mal ganz auszusetzen.

Sicherheit auch bei Fonds

Finanztest empfiehlt eine Anlage auf den globalen Aktienindex MSCI World, dieser umfasst Aktien aus unterschiedlichen Ländern und Branchen. Eine solch breite Streuung verringert das Risiko der Anlage deutlich.

Eine sinnvolle Überlegung ist, nach mindestens 15 Jahren den Fonds während einer guten Börsenphase zu verkaufen und das Geld für die folgenden Jahre sicher anzulegen. Auf diese Weise kann man sichergehen, dass das Kind zum 18- Geburtstag ein ordentliches Finanzpolster hat.

Steuervorteile sichern

Für die Kursgewinne, die durch den Fondskauf erzielt werden, ebenso wie für Zinserträge wird die 25-prozentige Abgeltungssteuer fällig. Natürlich hat auch ein Kind Anspruch auf den Sparerpauschbetrag von 801, – € pro Jahr. Voraussetzung ist dabei, dass der Sparplan auf den Namen des Kindes läuft. Das Geld darf dann auch nur für das Kind verwendet werden, andernfalls sind die Erträge nachträglich zu versteuern.

Für Kinder sind Kapitalerträge bis 9.191, –  € im Jahr steuerfrei (Grundfreibetrag 8.354, – € plus Ausgabenpauschale). Dennoch sollten Eltern die Höhe der monatlichen Beträge gut im Auge behalten, so bedeuten Einkünfte über 405, – € pro Monat beispielsweise das Ende der Beitragsfreiheit in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkasse.

von Charlotte Ruzanski

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