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Alte Haushaltsgeräte: Austauschen oder aussitzen?
Es ist ein Rechenspiel und pauschal lässt sich die Frage, ob ein Haushaltsgerät ausgetauscht oder doch besser bis zum bitteren Ende genutzt werden sollte, nicht beantworten.
von Charlotte Ruzanski
© jarmoluk/Pixabay

Sicherlich ist unbestreitbar, dass die neuen Haushaltsgeräte effizienter im Stromverbrauch sind, bessere Leistung bringen und meist auch in der Handhabung deutlich mehr Luxus bieten. Aber das hat natürlich seinen Preis und die modernen Geräte sind (deutlich) teurer in der Anschaffung.

Verbraucher müssen sich also fragen, wann die geringeren Betriebskosten die höheren Anschaffungskosten aufwiegen. Das ist tatsächlich primär davon abhängig, um welches Gerät es sich handelt, so das Öko-Institut Berlin.

Wenn das Kühlen ins Geld geht

Kühlschrank

Es ist eine unangefochtene Wahrheit: Der Kühlschrank ist der größte Energiefresser im Haushalt. Er läuft ununterbrochen und besonders in einem Sommer wie diesem leistet er Höchstarbeit. Aus diesem Grund lohnt sich der Austausch eines alten Kühlschranks schon recht schnell.

Allein aus Umweltgründen lohnt es sich, Geräte, die zehn bis 15 Jahre alt sind, gegen ein Modell der Energieeffizienzklasse A+++ auszutauschen.  Der Energieverbrauch, der für die Herstellung eines neuen Kühlschranks erforderlich ist, hat sich bereits innerhalb von 0,7 bis 2,5 Jahren amortisiert, da neue Geräte einen deutlich geringeren Stromverbrauch aufweisen.

Durch den geringen Stromverbrauch, sind auch die Anschaffungskosten für das neue Geräte schnell wieder eingeholt. Generell gilt jedoch: Auch wenn die Geräte teurer sind, lohnt sich die Investition in eine hohe Effizienzklasse. Tatsächlich verbrauchen Geräte der Klasse A+++ nicht mal die Hälfte der Energie, die schlechte Geräte der Klasse A+ brauchen.

Info

A+ ist inzwischen die schlechteste Kategorie für Kühlschränke auf dem Markt. Es finden sich im Handel zwar noch Geräte bis hin zur Klasse D, diese wurden jedoch vor 2012 produziert.


Vor dem Kauf sollte man sich auch klar machen, welche Funktionen man am Kühlschrank tatsächlich braucht. Denn so sparsam die neuen Geräte sind, einige der zusätzlichen Funktionen, mit denen das Marketing wirb, erweisen sich dann doch wieder als Stromfresser, wie beispielsweise eine No-Frost-Funktion oder eine Null-Grad-Zone.

Gefrierschrank und -truhe

Anders als beim Kühlen lohnt sich beim Gefrieren ein Geräteaustausch nicht so schnell. Das liegt vor allem auch daran, dass die Energieeffizienz bei diesen Geräten noch nicht so weit fortgeschritten ist, wie bei Kühlschränken. Erst nach acht bis zehn Jahren amortisiert sich der Austausch einer zehn Jahre alten Gefriertruhe. Bei der Neuanschaffung sollte darauf geachtet werden, dass das neue Gerät mindestens die Energieeffizienzklasse A++ aufweist.

Um den Stromverbrauch möglichst niedrig zu halten, ist es übrigens sinnvoller, sich für eine Gefriertruhe zu entscheiden anstelle eines Gefrierschranks. Rund 12 % weniger Strom verbrauchen Truhen im Vergleich zu Schränken bei gleicher Effizienzklasse und gleichem Nutzinhalt.

Übrigens ist auch der Standort ist entscheidend. Steht das Gerät an einem kühlen Ort wie dem Keller, ist der Verbrauch geringer als an einem warmen Standort.

Auch alte Maschinen waschen sauber

Waschmaschine

Einer Waschmaschine wird eine Lebensdauer von rund neun bis 15 Jahren zugesprochen, das entspricht ungefähr 1840 Waschgängen. Der Austausch einer noch funktionstüchtigen Maschine hängt von zu vielen individuellen Faktoren ab, als dass sich ein pauschalgültiger Tipp geben ließe. Mit einem Tool wie dem des Forums Waschen lässt sich jedoch kalkulieren, ob der Austausch für einen persönlich sinnvoll ist oder nicht.

Info

Waschmaschinen haben sog. Schleuderwirkungsklassen (A – G), je schlechter die Klasse, umso nasser ist die Wäsche nach dem Schleudergang, das kann natürlich in Puncto Trocknen wieder ins Geld gehen.

Wäschetrockner

Bei Wäschetrocknern lohnt die Investition in ein neues Gerät der Klasse A++ oder A+++. Das liegt daran, dass bei den neuen Modellen eine Wärmepumpe integriert ist, mittels derer aus der feuchten Luft Wärme zurückgewonnen und zum Aufheizen verwendet wird. Auf diese Weise lässt sich bis zu 50 % des Stromverbrauchs einsparen.

Spülmaschine

Für Spülmaschinen gilt gleichermaßen wie für Waschmaschinen: Ob sich der Austausch lohnt, muss individuell ermittelt werden (auch hier gibt es ein hilfreiches Tool vom Forum Waschen).

Die kalkulierte Lebensdauer von Spülmaschinen liegt bei rund 12 Jahren, wenn pro Jahr 280 Spülgänge angenommen werden. Wer sich für ein neues Modell entscheidet ist auch hier am besten mit der höchsten Effizienzklasse A+++ beraten. Zusätzlich sollte auch auf die Trocknungswirkung geachtet werden, diese wird in Extraklassen von A bis G angegeben.

von Charlotte Ruzanski

1 Kommentare

  1. Jim Winkler
    20. Mai 2019, 12:43

    Bisher hält sich meinen alte Waschmaschine wirklich gut. Obwohl sie damals auch nicht das Premium Modell war hält sie sich wirklich lange. Das Freut mich richtig denn so spare ich wirklich viel Geld.

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