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Langfristige Finanzplanung – Bedeutung und Umsetzung
Ein eigenes Haus, das Traumauto, eine gute finanzielle Versorgung um Alter: Jeder hat solche und ähnliche Ziele, doch nicht jeder kümmert sich aktiv darum, sie zu erreichen. Denn um sich gewisse Dinge leisten zu können und im Alter keine Versorgungslücke fürchten zu müssen, ist eine gute langfristige Finanzplanung unabdingbar. Wir zeigen, was die Vorteile sind und worauf dabei geachtet werden sollte.
Langfristige Finanzplanung – Bedeutung und Umsetzung. Langfristige Finanzplanung – Bedeutung und Umsetzung
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Warum ein guter Finanzplan so wichtig ist

Ein langfristiger Finanzplan kann viele Vorteile in den verschiedensten Lebensbereichen mit sich bringen. Aus diversen Gründen ist es sinnvoll, so früh wie möglich damit zu beginnen.

Viele Vorteile

Die Vorteile eines guten und langfristig gedachten Finanzplans liegen auf der Hand. Der Verbraucher hat so die Möglichkeit, seine größeren Träume und Ziele, die oftmals hohe Kosten verursachen, zu verwirklichen.

Dies kann im Laufe eines Lebens großen Spaß und vor allem viel Freiheit mit sich bringen. Solche Umstände führen zu einem entspannteren Alltag und weniger Sorgen im monetären Bereich. Das wiederum wirkt sich in den verschiedensten Situationen auf die Lebensqualität aus.

Durch die Planung entstehen zudem gewisse Ziele, die der Verbraucher erreichen möchte. Gerade in schwierigen Zeiten kann es so leichter fallen, sprichwörtlich am Ball zu bleiben, wenn klar ist, wofür das Durchhaltevermögen eingesetzt wird. Ohne Ziele kommt womöglich beim ein oder anderen öfter die Frage nach dem „Warum“ auf.

Zudem erzeugt der Finanzplan das Gefühl, vieles im Griff zu haben. Auch dies kann von negativen Gedanken und Sorgen befreien. Schlussendlich ermöglicht er bei unvorhergesehenen Veränderungen und negativen Entwicklungen eine gewisse Flexibilität. Die beiden letzteren Faktoren sorgen also für eine gewisse Sicherheit.

Möglichst früh beginnen

Es ist äußerst sinnvoll, möglichst früh mit der langfristigen Finanzplanung zu beginnen. Dies bringt gleiche mehrere positive Aspekte mit sich. Zum einen bekommt ein Verbraucher von Anfang an ein gutes Gefühl dafür, was zu beachten ist. Auf Basis der Erfahrung und des Wissens können später auftretende Aspekte umfangreicher abgewogen und sinnvoller miteinbezogen werden.

Ein weiterer wichtiger Grund ist der Faktor Zeit. Das ist nur logisch. Denn je früher die langfristige Finanzplanung beginnt, desto mehr Zeit besteht, um die Ziele zu erreichen. Das wiederum senkt den Druck beim Erwirtschaften der hierfür nötigen Mittel.

Gleichzeitig können die Ziele höhergesteckt werden. So sind womöglich Träume und Ideen realisierbar, die bei einem späteren Beginn der langfristigen Finanzplanung nicht mehr möglich gewesen wären.

Früh kann je nach individueller Person natürlich etwas ganz unterschiedliches Bedeuten. Der Beginn der Finanzplanung kann gleichermaßen davon abhängen, ab wann bestimmte Ziele im Leben klar sind.

Womöglich ist das erst der Fall, wenn die Person bereits im Berufsleben angekommen ist oder sich die Gründung einer Familie anbahnt. Einige Ziele wie die Altersvorsorge betreffen jedoch die allermeisten Menschen während ihres gesamten Lebens, also auch schon in einem jungen Alter. Daher kann die langfristige Finanzplanung in einigen Bereichen durchaus bereits in früheren Jahren begonnen werden, zum Beispiel während der Ausbildung oder des Studiums.

Merkmale und Ziele der langfristigen Finanzplanung

Eine langfristige Finanzplanung ist anhand mehrerer Merkmale definierbar. Sie unterscheidet sich deutlich von einer kurz- und mittelfristigen Finanzplanung. Zudem gibt es gewisse Ziele, die typischerweise nur auf Basis einer langfristigen Finanzplanung realisierbar sind.

Was sind die Merkmale einer langfristigen Finanzplanung?

Eine langfristige Finanzplanung erstreckt sich immer über einen Zeitraum von mindestens mehreren Jahren, in den meisten Fällen sogar Jahrzehnten. Letzteres ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es um die Altersvorsorge geht.

Zudem muss eine solche Planung gut durchdacht sein und braucht womöglich etwas Zeit. Dies liegt daran, dass es häufig um hohe Summen geht und Fehler hierbei dazu führen können, dass der Plan nicht aufgeht und es zu verschiedenen Folgeproblemen kommt. Des Weiteren lässt sich festhalten, dass langfristige Finanzplanungen aufgrund des Mangels als Sicherheit bei den Vorhersagen für die Zukunft vergleichsweise fragil sind.

So müssen gewisse Faktoren mit einkalkuliert werden, die auf längere Zeit nicht sicher absehbar sind. Dazu gehört unter anderem der überraschende Verlust einer Arbeitsstelle aufgrund von Umwälzungen im Betrieb.

Äußere Faktoren sind ebenfalls relevant. Dazu gehören unter anderem Krisen wie die Finanz- und Wirtschaftskrise zum Ende der 2000er-Jahre oder die Corona-Krise. Die entsprechenden Konsequenzen für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt oder verschiedene Anlagen können die Planungen durcheinanderbringen.

Zudem kann es im Leben des Verbrauchers plötzlich dringend nötige Aufwendungen in Bereichen geben, die beim Erstellen des Plans noch keine Rolle gespielt haben. Für solche einen Fall ist in einer guten langfristigen Finanzplanung womöglich bereits ein bestimmtes Vorgehen oder eine sinnvolle Alternative vorgesehen. Alternativ muss der Plan in der Situation zielführend überarbeitet werden.

Unterschiede zu kurz- und mittelfristiger Finanzplanung

Bei alledem zeigen sich deutliche Unterschiede zur kurz- und mittelfristigen Finanzplanung, die die Charakteristika der langfristigen Bemühungen einmal mehr unterstreichen.

Die kurzfristige Finanzplanung bezieht sich auf die monatlichen Möglichkeiten oder auf eine Anschaffung, die innerhalb kürzester Zeit abbezahlt ist bzw. direkt gekauft wird. Dabei ist diese aufgrund der geringeren Zeitspanne, auf die sie sich bezieht, um einiges vorhersehbarer. Verbraucher können schneller und einfacher einen Überblick gewinnen.

So zeigen sich entsprechende Fehler oftmals direkter und können für die nächste kurze Zeitspanne leichter korrigiert werden. Dies gilt natürlich nur dann, wenn sich die gleichen falschen Aspekte der Planung nicht immer wieder einschleichen oder der Verbraucher sich völlig überschätzt hat.

Die mittelfristige Finanzplanung kann einen Zeitraum von mehreren Jahren miteinbeziehen, wobei sie deutlich unter einem Jahrzehnt angesetzt wird. Hier geht es unter anderem um die Finanzierung eines Autos für den Alltagsgebrauch oder das Einrichten einer Wohnung.

Diese Planungsschritte sind etwas unvorhersehbarer als die kurzfristige Planung, allerdings aufgrund des im Vergleich zum langfristigen Denken überschaubaren Rahmens noch leichter umzusetzen und mir weniger Risiken behaftet als Letztere.

Potenzielle Ziele der langfristigen Planung

Die Ziele der langfristigen Finanzplanung können unterschiedlich sein. Zu den Optionen, für die sie genutzt und benötigt wird, können unter anderem zählen:

  • Finanzierung einer Immobilie
  • Aufbau von Vermögen zur Altersvorsorge
  • Finanzierung eines persönlichen Traums (zum Beispiel ein Luxus-Wagen, dessen Preis über die kurz- und mittelfristigen Möglichkeiten hinausgeht)

Für die meisten Verbraucher ist bei der Finanzierung einer Immobilie eine langfristige Finanzplanung notwendig, die über mehrere Jahrzehnte gerechnet wird. Gleichzeitig ist das Wohneigentum Wunsch vieler Bürger.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2021 würden 72 Prozent der Personen, die zur Miete leben, gerne eine eigene Immobilie besitzen. Seit dem Jahr 2019 ist diese Zahl gestiegen: Damals waren es nur 66 Prozent.

Begründet liegt die Notwendigkeit einer langfristigen Finanzplanung in diesem Bereich vor in den Preisen von Immobilien, die oftmals im sechsstelligen Bereich, je nach Region und Objekt manchmal sogar darüber liegen. Dies wird sich in absehbarer Zeit wohl nicht ändern, die Immobilienpreise sind in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gestiegen.

Ein weiteres Ziel der langfristigen Finanzplanung ist die Altersvorsorge. Gerade aufgrund der aus heutigem Blickwinkel geringen Aussicht auf üppige Renten spielt dieser Faktor im Leben vieler Menschen bereits in jungen Jahren eine wichtige Rolle.

Wegen dieser Umstände wird nach anderen Wegen gesucht, über die Jahre zusätzliches Vermögen anzuhäufen, um im Rentenalter ein wirtschaftlich entspanntes Leben führen zu können bzw. der Gefahr der Altersarmut zu entgehen. Übrigens: Sowohl im Rahmen der Nutzung als Eigenheim (Einsparen der Miete) als auch als Objekt zum Verkauf oder zur Vermietung kann eine Immobilie ebenfalls einen Teil der Altersvorsorge darstellen.

Ein weiteres Ziel der langfristigen Finanzplanung kann die Erfüllung eines individuellen Traumes sein. Dazu gehört zum Beispiel eine wertvolle Uhr oder ein besonderes Luxus-Auto, welches in einer späteren Lebensphase oder direkt genutzt wird.

Solche Ziele werden womöglich vor allem von Liebhabern im entsprechenden Bereich gesetzt, die es auf ein besonderes Stück abgesehen haben. Eine Studie zu den Traumautos der Deutschen aus dem Jahr 2019 ergab nämlich, dass viele der Wagen, die sich die meisten Menschen in der Bundesrepublik wünschen, preislich eher im Rahmen einer mittelfristigen Finanzplanung liegen.

Planung und Umsetzung der Maßnahmen

So viel zur Theorie. Wie aber lässt sich ein langfristiger Finanzplan sinnvoll gestalten und in der Praxis umsetzen? Hierbei empfiehlt es sich, von Beginn an alle nötigen Faktoren zu bedenken und Schritt für Schritt vorzugehen.

Sinn und Zweck der langfristigen Planung

Zunächst sollte festgelegt werden, zu welchem Zweck die langfristige Finanzplanung aufgestellt werden soll. Dabei ist es sinnvoll, das entsprechende Ziel, sei es eine Immobilie oder die Altersvorsorge, so genau wie möglich zu definieren.

Für eine Immobilie kann dies bedeuten, zu schauen, welche Eigenschaften das persönliche Traumhaus haben soll und was hierfür finanziell benötigt wird. Bezüglich der Altersvorsorge kann ähnlich vorgegangen werden: Wie viel zusätzliche finanzielle Mittel werden für ein entspanntes Leben in der Zeit der Rente benötigt?

Zusätzlich sollte eine gewisse Zeitspanne festgelegt werden, die zur Umsetzung nötig ist. Soll das Ziel in 20 oder erst in 50 Jahren erreicht sein? Sowohl der Zeitfaktor als auch das konkrete Ziel sind unabdingbar für eine sinnvolle Planung: Sie bieten die Basis für alle weiteren Schritte.

Umfang der benötigten monetären Mittel

Im nächsten Schritt muss das nötige Budget ermittelt werden. Hierfür ist es sinnvoll, im jeweiligen Bereich zu vergleichen, was der Markt bietet. Womöglich kann mit etwas Recherche das Budget noch ein wenig gesenkt werden.

Beim entsprechenden Budget sollte zudem der Faktor Zeit mit einberechnet werden. Das spielt vor allem aufgrund der Inflation eine Rolle. Diese kann dafür sorgen, dass das Budget am Ende etwas höher ist als ausgangs angenommen. Zudem kann die Inflation aufgrund von Krisen kurzfristig steigen – dies ist zwar nicht vorhersehbar, sollte aber im besten Falle dennoch gewürdigt werden.

Welche finanzielle Grundlage besteht bereits?

Daraufhin kann überlegt werden, welche Grundlage bereits besteht. Gibt es Erspartes? In welchem Umfang besteht ein regelmäßiges Einkommen, wie sicher ist dieses? Entsprechende Möglichkeiten sind ein Teil der monetären Basis für eine langfristige Finanzplanung.

Zudem sind diese Einnahmen ein Indikator dafür, welche langfristigen Ziele realistisch sind und welche nicht. Natürlich können die Einkünfte sich zum Positiven ändern und steigen – dann kann eine Überarbeitung des langfristigen Finanzplans und der Ziele umgesetzt werden.

Akquise weiterer monetärer Mittel

Für eine langfristige Finanzplanung ist es oftmals nötig, zusätzlich zum zur Verfügung stehenden Gehalt weitere monetäre Mittel zu akquirieren. Gerade bei Anschaffungen, die einen hohen Preis haben, zeitnah getätigt und über eine längere Zeit abbezahlt werden sollen (zum Beispiel eine Immobilie), ist dies der Fall.

Eine vielgenutzte Möglichkeit, dies umzusetzen, ist ein Kredit. Auch hier kann es deutliche Unterschiede in den Konditionen geben, was sich auf die langfristige Planung auswirkt. Daher kann es sinnvoll sein, etwas genauer hinzuschauen und für einen Kredit auf einen Kreditvergleich zu setzen.

In diesem Rahmen werden für den Verbraucher verschiedene Kredite von Experten verglichen. Das Ziel hierbei ist es, für den Kunden die bestmöglichen Konditionen zu finden. Vergleichsanbieter ermöglichen dabei durch ihre Kontakte zu den Kreditgebern womöglich darüber hinaus besonders lohnenswerte Angebote.

Mit weniger zeitlichem Druck kann der Umfang der monetären Mittel gleichermaßen auf anderen Wegen gesteigert werden. Dazu gehören zum Beispiel sichere Anlageformen wie Indexfonds. Diese eigenen sich aufgrund ihrer Eigenschaften ideal als langfristige Investition, unter anderem für die Altersvorsorge. Der Vorteil liegt dabei in einem geringen Risiko.

Zusätzlich gibt es weitere Möglichkeiten zur Anlage wie einfache Aktien. Diese sind allerdings für eine langfristige und gleichzeitig sichere Finanzplanung nicht geeignet, da sie oftmals großen Kursschwankungen unterliegen können und dementsprechend ein hohes Verlustrisiko mit sich bringen.

Der Faktor Sicherheit

Wie bereits angeklungen spielt bei einer langfristigen Finanzplanung die Unvorhersehbarkeit der Ereignisse der nächsten Jahre und Jahrzehnte eine große Rolle. Gegen einige der Risiken gibt es Möglichkeiten zur Absicherung, die bei einem langfristigen Finanzplan involviert werden sollten. Diese bestehen unter anderem in Versicherungen. Dazu gehören:

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Gebäudeversicherung
  • Naturgefahrenversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sorgt dafür, dass bei einer dauerhaften Unfähigkeit zur Arbeit nicht der gesamte Finanzplan zusammenbricht. Diese kann unter anderem aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit zustande kommen und definiert sich anhand des Berufsunfähigkeitsgrades. Die Versicherung springt ein, wenn dieser über 50 liegt.

Die Gebäudeversicherung ist von Bedeutung, wenn die langfristige finanzielle Planung sich auf das Ziel einer Immobilie konzentriert. Sie zahlt unter anderem bei einem Brand oder einen Blitzschaden. Eine Naturgefahrenversicherung wiederum zahlt bei Schäden durch Naturereignisse wie Hochwasser.

Wie wichtig diese zur Absicherung der langfristigen finanziellen Planung ist, hat sich anhand der einschneidenden Flutkatastrophe im Sommer 2021, die in Rheinland-Pflanz und in Nordrhein-Westfalen große Schäden anrichtete, einmal mehr gezeigt.

Zudem kann durch die Planung selbst ein gewisses Maß an Sicherheit entstehen. Dafür ist es wichtig, den Plan nicht zu eng zu denken, sondern zeitliche und monetäre Puffer zu integrieren. So bleibt beim Eintritt Problemen ein wenig Flexibilität bestehen.

Langfristige Planung mit weiteren Personen

Des Weiteren sollte bei der langfristigen Planung bedacht werden, ob sie sich auf eine oder mehrere Personen bezieht. Letzteres ist vor allem bei Pärchen und Ehepaaren der Fall, die ihre gemeinsame Zukunft planen.

Dabei sollte für beide Seiten – so unromantisch dies nun klingen mag – von Beginn an geklärt werden, wie mit den Plänen verfahren wird, sollte sich die Bindung auflösen. So können spätere Probleme vermieden und die größtmögliche Sicherheit für beide Partner hergestellt werden.

Anderseits ergeben sich durch eine gemeinsame langfristige Finanzplanung gleichermaßen Vorteile. So ist zum Beispiel eine Immobilie mit zwei Finanzquellen leichter finanzierbar als mit einer. Zudem kann der Partner oder die Partnerin bei eventuellen Problemen womöglich bis zu einem gewissen Grad einspringen und Verluste abfedern, wenn es bei ihm oder ihr grade besser läuft.

Fehlende Planung hat negative Konsequenzen

Dass eine fehlende langfristige Planung negative Konsequenzen haben, ist bereits angeklungen.

Mögliche Folgen

Diese können sich in verschiedenen Aspekten äußern. Dazu zählen unter anderem:

  • Überschuldung
  • Weitere Konsequenzen für andere Bereiche des Alltags
  • große Probleme bei negativen Veränderungen
  • Nichterreichung von Zielen

Eine Folge fehlender Planung ist Überschuldung. In dieser Situation ist es für den Verbraucher schwer bis unmöglich, die Schulden zu begleichen.

Die Überschuldung kann unter anderem dadurch entstehen, dass sich eine Person durch falsche oder fehlende langfristige Planung überschätzt und so zu viele Schulden aufnimmt. Das Phänomen der Überschuldung ist in Deutschland relativ verbreitet. Im Jahr 2020 lag die Überschuldungsrate bei 9,85 Prozent.

In dieser Situation können zudem weitere Konsequenzen für andere Bereiche des Alltags entstehen. Menschen leiden oftmals unter dem großen Druck, der mit der Überschuldung einhergeht. So steigt das Risiko von psychischen Krankheiten wie Depressionen.

Des Weiteren können Probleme einer finanziellen Knappheit bei Veränderungen auftreten, wenn diese Möglichkeiten nicht ausreichend abgesichert wurden oder ein gewisser monetärer Spielraum fehlt. Die Konsequenz ist, dass ein eigentlich funktionsfähiger Plan sich rasant zu einer kleinen oder größeren finanziellen Katastrophe entwickeln kann.

Zudem kann fehlende Planung dazu führend, dass Ziele, die eine Person im Leben hat, nicht erreicht werden und der Verbraucher bezüglich einer Weiterentwicklung seines Lebensstils auf der Stelle tritt. Dies kann ebenfalls zu Frust führen – vor allem dann, wenn die Träume mit einer sinnvollen Planung erreichbar gewesen wären.

Lösungsansätze

Bei einer Überschuldung gibt es wenige Wege zur Lösung. In jedem Fall sollte eine professionelle Schuldnerberatung aufgesucht werden. Je nach individueller Situation ist der einzige sinnvolle Ausweg eine Privatinsolvenz. Diese ist zwar für den Verbraucher unangenehm, schränkt aber zumindest den zeitlichen Rahmen des Problems ein.

Andere Stimmen wiederum plädieren dafür, bereits früher anzusetzen. So könnte es gerade für fachfremde Personen eine Hilfe sein, im Rahmen des Schulbesuches zumindest die Grundzüge einer langfristen Finanzplanung erlernt zu haben. Mit den entsprechenden Kompetenzen würden typische Anfängerfehler womöglich unwahrscheinlicher.

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