Finanzen

Aktiendepot - die Basis für alle Wertpapiergeschäfte

Als Basis für die Abwicklung aller Art von Wertpapiergeschäften ist ein Aktiendepot die Grundvoraussetzung für den Handel an der Börse.

Mit einem Aktiendepot lassen sich Wertpapiere verwalten. © Pashalgnatov/thinkstock

Aktienhandel an der Börse? Wer hier als Privatanleger in den Aktienmarkt einsteigen möchte, braucht grundsätzlich erst mal ein Aktiendepot. Das Depot ist der Dreh- und Angelpunkt, über den sämtliche Transaktionen, die ein Anleger an der Börse vornimmt, laufen.

Wertpapierdepot – das virtuelle Bankschließfach

Salopp ausgedrückt handelt es sich bei einem Aktiendepot (auch Depotkonto) um ein virtuelles Bankschließfach, in dem Wertpapierbestände verbucht werden. Es ist im Grunde ein Konto, auf dem keine Geldbestände liegen, sondern mit dem die Abwicklung von Aktien vorgenommen werden kann. Aktionäre können in ihrem Aktiendepot ihren Depotstand abrufen, Transaktionen nachverfolgen und vornehmen.

Während die Wertpapiere früher den Aktionären noch in schriftlicher Form zugesendet und dann als solche aufbewahrt wurden, ist das Aktiendepot inzwischen ein durch und durch virtuelles Depot. Sämtliche Daten werden nur noch digital gespeichert und nicht mehr in gedruckter Form.

Die Digitalisierung des Aktienhandels macht sämtliche Transaktionen schneller. Davon profitieren vor allem die Aktionäre, denn die Digitalisierung ermöglicht es ihnen, unverzüglich auf Entwicklungen an der Börse zu reagieren und so das Risiko von Verlusten deutlich zu minimieren.

Wie funktioniert ein Depot?

Im Aktiendepot werden Wertpapiere verwaltet

Im Aktiendepot werden Wertpapiere verwaltet

Im Grunde ist ein Depot ein zusätzliches Konto neben Girokonto und Tagesgeldkonto etc. Es ist allerdings immer an ein weiteres Konto geknüpft – in der Regel das Girokonto – denn sämtliche geldmäßige Buchungen wie Kauf, Erlös, Zins- und Dividendengeschäft können nur über ein Referenzkonto laufen.

Genau wie bei einem Girokonto werden in einem Aktiendepot alle Ein- und Ausgänge bzw. Käufe und Verkäufe mit dem aktuellen Wert aufgelistet. Zusätzlich kann man einsehen, wie hoch der Verlust oder Gewinn prozentual ist und wie sich der Kurs über einen gewissen Zeitraum geändert hat.

Man kann sich diese Informationen für jedes Wertpapier alleine ansehen oder die Gesamtperformance betrachten, aus der ersichtlich wird, ob man insgesamt (die Menge aller gekauften Wertpapiere) Gewinne oder Verluste gemacht hat.

Musterdepot erstellen und Börsenhandel üben

Eine wichtige Funktion eines Depots ist ein Musterdepot. In dieses kann man Aktien hinzufügen, über deren Kauf man nachdenkt und ihren Kurs über eine bestimmte Zeit beobachten.

Vor allem für Börseneinsteiger lohnt es sich, ein Musterdepot zu führen, um ein Gefühl für den Aktienmarkt und mögliche Kursschwankungen zu bekommen, ohne dabei gleich richtig zu investieren.

Aktienhandel abwickeln: online oder persönlich

Der Aktienhandel funktioniert inzwischen reibungslos online

Der Aktienhandel funktioniert inzwischen reibungslos online

Wie der Wertpapierhandel abgewickelt wird, ist abhängig von der Bank. Je nachdem, ob man das Konto bei einer Filial-, Privat- oder Direktbank abgeschlossen hat, können die Transaktionen persönlich, telefonisch oder online vorgenommen werden.

Für die Transaktionen muss man vom Referenzkonto Geld auf das Depot überweisen. Mit dem nun zur Verfügung stehenden Betrag können Wertpapiere gekauft werden. Außerdem kann man natürlich auch bereits erworbene Wertpapiere wieder abstoßen, wenn sie nicht mehr zu der persönlichen Anlagestrategie passen oder zu große Verluste einfahren.

Depot vergleichen und eröffnen

Vor der Investition in den Aktienmarkt gilt es also ein Depot bei einer Bank zu eröffnen. Die Auswahl an Anbietern ist enorm. Nicht nur Filialbanken sondern allen voran die Direktbanken im Internet bieten den Service eines Aktiendepots. Üblicherweise fallen für ein Depot Gebühren an, die nach Höhe und Art der Bestände gestaffelt sind. Ein Depotvergleich ist jedoch dringend zu empfehlen, da sich die Kosten für ein Aktiendepot massiv unterscheiden können.

Was kostet ein Depotkonto?

In der Regel fallen für ein Depotkonto Gebühren an. Allerdings unterscheiden sich diese nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Struktur. Bei manchen Banken wird eine jährliche Gebühr für das Konto erhoben, andere oder stellen bei der Eröffnung des Depots eine Rechnung aus. Direktbanken kommen meist ohne Jahresgebühr aus. In der Regel fallen hier dann jedoch für alle Transaktionen Kosten an; dabei kann es sich um Pauschalen handeln, oft ist die Höhe jedoch abhängig von der Größe des Ordervolumens.

Kosten, die bei einem Depot anfallen können:
Anmeldegebühr / Eröffnungsgebühr
Depotgebühr
Tranksaktionsgebühr
Kosten für zusätzliche Leistungen
Nebenkosten / Steuern

Neben diesen Order- und Jahresgebühren müssen auch die Nebenkosten im Auge behalten werden, die beim Aktienhandel anfallen wie beispielsweise Steuern auf Kursgewinne und Dividenden. Umsätze, die Anleger mit ihrem Depotkonto machen, werden von der Bank direkt an das Finanzamt weitergeleitet.

In Deutschland gibt es seit 2009 die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge. Gewinne und Dividendenzahlungen werden pauschal mit 25 % besteuert.

Mit dem Depotvergleich mehrere Hundert Euro sparen

Mit der Wahl des passenden Depots lassen sich tatsächlich mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen, wie durch die folgenden Beispiele deutlich wird:

Im ersten Beispiel berechnet die Bank sowohl Depotgebühren als auch eine höhere Ordergebühr. Der Online-Broker im zweiten Beispiel hingegen stellt ein kostenloses Depot zur Verfügung und berechnet eine günstige Order-Flatrate. Als Basis für die Berechnung der anfallenden jährlichen Gesamtkosten dient ein Kunde mit einem mittleren Handelsvolumen, der durchschnittlich drei Käufe bzw. Verkäufe monatlich vornimmt, was ein sehr realistischer Wert ist.

Beispiel 1 Beispiel 2
Depotgebühren 6, – € / Monat  —
Ordergebühren 0,8 % vom Gegenwert 5,90 € / Order (Flat)
Durchschnittlich gehandelter Gegenwert 2.000, – €
Handelsaufträge / Jahr 36 36
Gesamtkosten  648, – € / Jahr 212,40 €

So nutzen Sie den Depotvergleich

Die Möglichkeit zum Vergleich der unterschiedlichen Depot-Angebote bietet unser kostenfreies Finanz Tool Aktiendepot Vergleich. Auf der Startseite des Aktiendepot Vergleich bekommen Sie einen Überblick über die Anbieter und die Konditionen der Depots. Auch wichtigsten Daten, wie Kosten und Vor- und Nachteile der einzelnen Depots finden Sie hier auf den ersten Blick. Mit einem weiteren Klick können Sie sich noch weitere Details zu jedem Depot anzeigen lassen.

Um das Depot zu finden, dass am besten zu Ihrer Anlagestrategie passt, können Sie im Filter auf der linken Seite ganz individuell festlegen, was für Sie beim Depotvergleich am wichtigsten ist.  Filteroptionen sind Kosten, die handelbaren Wertpapiere, Handelsplätze und Services wie Tagesgeld, Kreditkarte oder Realtimekurse. Das Ergebnis des Depotvergleichs wird in Echtzeit angezeigt.

Zusätzlich können Sie noch Ihr Ordervolumen und die Anzahl der Order pro Jahr angeben, und wie viele Order Sie über das Internet vornehmen wollen und sich so individuell die Gesamtkosten sowie den Orderwert berechnen lassen.

Risikoklassen beim Aktienhandel: Wie verlustbereit sind Sie?

Wie hoch ist die Verlustbereitschaft an der Börse?

Für den Aktienhandel gibt es unterschiedliche Risikoklassen

Es ist juristisch festgelegt, dass sich Kunden bei der Beantragung eines Aktiendepots in einem Gespräch oder in schriftlicher Form über die Risiken den Aktiengeschäfts aufklären lassen müssen. Außerdem müssen potentielle Anleger angeben ob und wenn ja wie lange sie schon Erfahrungen auf dem Aktienmarkt haben, welche Anlageziele sie verfolgen und wie ihre finanziellen Verhältnisse sind. Auf diese Weise schätzt die Bank die Verlustbereitschaft und die Risikoklasse des Kunden ein. Die Risikoklasse legt fest, welche Produkte gekauft werden dürfen. Dabei gibt es in den allermeisten Fällen fünf Risikoklassen, die vom sicherheitsbewussten Anleger bis hin zum risikobewussten Anleger gehen.

Risikoklasse Bewertung und Anlagebeispiele
1 Sicherheitsorientiert: einlagesichere Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld; EUR-Geldmarktfonds
2 Konservativ: Rentenfonds Europa mit guter Bonität; Mischfonds; festverzinsliche Wertpapiere
3 Ertragsorientiert: Aktien, Aktienfonds mit europäischen Standardwerten; strukturierte Wertpapiere
4 Risikofreudig: internationale Aktien, Aktienfonds; Währungsanleihen mit mittlerer Bonität
5 Spekulativ: Termingeschäfte; hochspekulative Anleihen; Optionsscheine

 

Neueinsteiger an der Börse dürfen nicht sofort in die höchsten Risikoklassen investieren. Diese Option muss schriftlich beantragt werden und Anleger müssen bestätigen, dass sie sich des extrem hohen Risikos bewusst sind.

Depot eröffnen: besser zur Filialbank oder Direktbank? 

Ob man sich für eine Filialbank oder eine Direktbank entscheidet, sollte nicht zuletzt auch von der geplanten Anlagestrategie abhängig sein. Vor allem wer sich gut auskennt und regelmäßige Transaktionen vornehmen will, ist mit einem Depot bei einer Direktbank am besten beraten, denn online kann man jederzeit selbstständig auf Kursbewegungen reagieren und ist nicht auf die Öffnungszeiten der Bank angewiesen. Natürlich gibt es auch Filialbanken, die den Service eines Online- oder Telefon-Brokings bieten. Günstiger bekommen Sie diesen Service in der Regel allerdings bei den Direktbanken.

Aktiendepots kann man bei so gut wie jeder Bank eröffnen

Ob Filial- oder Direktbank ist auch eine Frage der Anlagestrategie

Wer eine langfristige Strategie fahren, seine Anlagen breit streuen will und eine persönliche Beratung vom Fachmann wünscht, der sollte sich für ein Aktiendepot bei einer Filialbank entscheiden. Das gilt vor allem für Börsen-Neulinge, die sich unsicher sind, welche Anlagen am besten zu ihnen passen.

Zudem sollte bei der Eröffnung eines Depots und der Wahl der Bank berücksichtigt werden, ob das gewählte Depot auch alle Optionen bereithält, die für die eigene Anlagestrategie erforderlich sind. Besonders wichtig ist neben der Geschwindigkeit, mit der Transaktionen durchgeführt werden können, auch die Frage nach der Möglichkeit des Aktienhandels auf ausländischen Börsen. Nicht jede Bank ermöglicht ihren Kunden einen solchen Handel.

Depot als Einzel- oder Gemeinschaftskonto?

Genau wie ein  Girokonto auch, kann ein Depotkonto übrigens auch als Einzel- oder Gemeinschaftskonto geführt werden. Bei einem gemeinschaftlich geführten Depot wird bei der Eröffnung festgelegt, ob jeder Kontoinhaber über das Depot verfügen kann oder ob es eine gemeinsame Verfügung durch sämtliche Kontoinhaber gibt. In einem solchen Fall können Transaktionen nur mit Zustimmung aller Inhaber vorgenommen werden.

Depot vergleichen und Anbieter wechseln: Aktiendepot übertragen

Hat man sich einmal für ein Depot bei einer bestimmen Bank entschieden, ist diese Entscheidung nicht in Stein gemeißelt. Wer unzufrieden mit den Leistungen, Konditionen oder dem Service des Anbieters ist, kann relativ problemlos zu einem anderen Anbieter wechseln. Um möglichst immer die besten Konditionen für das eigene Depot zu erhalten, sollte man regelmäßig einen Depotvergleich vornehmen und sich einen aktuellen Überblick über den Markt verschaffen.

Wichtig dafür zu wissen ist, dass ein Umzug der Wertpapiere zu einer anderen Bank kostenfrei sein muss. Per Gesetz sind Gebühren für einen Aktiendepot-Umzug nicht zulässig.

Voraussetzung für einen Wechsel ist ein Antrag bei einem neuen Anbieter und ein Antrag auf Depotübertragung bei der bisherigen Bank. Der Rest wird von den Banken selbst geregelt. Allerdings kann der gesamte Vorgang bis zu vier Wochen dauern. Während dieser „Umzugszeit“ ist ein Broking nicht möglich.

Geldanlage in Aktien

Aktionäre sind Anteilseigner an Aktiengesellschaften

Der Aktienhandel ist eine beliebte aber auch riskante Form der Investition

Bei denen im Depot verwalteten Aktien handelt es sich um Wertpapiere, die Anteile am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellen.

Eine Aktiengesellschaft (AG) ist eine Unternehmensform, die vor allem für große Unternehmen interessant ist. Durch den Verkauf von Aktien kann ein hohes Kapital erzielt werden. Kommt es zum Konkurs der Firma, sinkt das Aktienkapital, das private Vermögen der Geschäftsführung bleibt aber unberührt.

Aktionäre sind damit Anteilseigner an Unternehmen. Konkret bedeutet das auch ein Mitspracherecht, insbesondere wenn es um wichtige Entscheidungen des Unternehmens geht. Dieses Mitspracherecht können Aktionäre in Generalversammlungen – die in regelmäßigen Abständen stattfinden – nutzen. Bei den Versammlungen werden sie auch über die Entwicklungen der letzten Monate und die Pläne für die kommenden Monate informiert.

Aktienhandel – zwischen Gewinnen und Verlusten

Aktienhandel ist eine beliebte Investitionsform, denn mit der richtigen Strategie können an der Börse außerordentliche Gewinne erzielt werden. Steigende Aktienkurse führen zu einer Vermehrung des investierten Vermögens. Auf der anderen Seite besteht immer auch die Gefahr, dass der Kurs fällt und Anleger Verluste machen.

Risikofreude beim Handel mit Aktien vorausgesetzt

Aufgrund des zum Teil sehr hohen Risikos, ist nicht jeder für das Geschäft an der Börse gemacht. An den Aktienkauf sollte sich nur wagen, wer sich des impliziten Risikos von Aktiengeschäften bewusst ist und es in Kauf nehmen kann und will. Der Handel mit Aktien ist daher für risikobewusste und performanceorientierte Investoren geeignet.

Das Risiko ist allerdings nicht bei allem Aktien gleichermaßen hoch (siehe „Risikoklassen“), denn nicht alle Aktien sind gleichstarken Kursschwankungen ausgesetzt. Und es gibt durchaus auch für sicherheitsbewusste Anleger Strategien an der Börse. Grundsätzlich kann man sich allerdings an eine Faustformel halten: Je höher das Risiko, umso höher der mögliche Gewinn. „Sichere“ Anlagestrategien bringen nur eine geringe Rendite.

Stop-Loss-Order: das angelegt Vermögen schützen

Mit einer Stop-Loss-Order kann man Totalverluste vermeiden

Mit einer Stop-Loss-Order kann man Totalverluste vermeiden

Um einen Totalverlust durch Kursabstürze zu vermeiden, kann ein Depot auf einen bestimmten Wert begrenzt werden. Das ist durch sogenannte Stop-Loss-Oders möglich. Für eine Stop-Loss-Order definiert der Anleger sein persönliches Risiko, indem er einen Kurs unterhalb der aktuellen Notierung bestimmt. Sinkt die Aktie unter diesen Kurs, wird sie verkauft. Auf diese Weise lassen sich Verluste abgrenzen. Welche Spanne gesetzt wird, liegt im Ermessen des Anlegers, eine Faustregel gibt es nicht. Viele Anleger wählen einen 10 %-Rahmen. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass manche Papiere sehr starke Schwankungen aufweisen (bspw. die TecDax-Aktie), in einem solchen Fall sollte daher ein entsprechend größerer Rahmen gewählt werden.

Befindet sich eine Aktie im Aufwärtstrend, ist es sinnvoll den Stop-Kurs sukzessive nach oben anzupassen, damit die Kurslücken nicht allzu groß werden.

Die richtige Anlagestrategie wählen und halten

Anlagestrategien gibt es viele. Während der eine auf jede Kursschwankung reagiert und ständig Aktien kauft und wieder abstößt, wählen andere Anleger langfristige Anlagestrategien, bei denen sie gekaufte Aktien im Idealfall über Jahre nicht mehr anfassen. Und dann geht es natürlich noch um die Frage: In welche Produkte investiert man?

Was nun die perfekte Anlagestrategie ist, bleibt offen. In einem Punkt allerdings sind sich Experten einig: Hat man sich einmal für eine Strategie entschieden, sollte man diese auch beibehalten. Ein ständiger Wechsel der Vorgehensweise ist wenig effektiv.

Außerdem sollten Sie für sich klären: Wieviel bin ich bereit zu verlieren und wieviel Gewinn will ich machen? Und halten Sie sich an diese selbstgesetzten Grenzen. Das gilt vor allem für diejenigen, die keine langfristige Strategie verfolgen.

Wer hingegen langfristig plant, sollte in regelmäßigen (auch durchaus langen) Abständen einen Blick auf sein Portfolio werfen und sich überlegen, ob er die Aktien noch halten möchte.

Ist ein Depot sicher?

Bei einer Bankenkriese muss man nicht um sein Aktienvermögen fürchten

Die im Aktiendepot verwalteten Aktien sind vor Bankenkriesen geschützt

Die Sicherheit von Einlagen und Aktien ist in Zeiten von Bankenkriesen immer wieder ein wichtiges Thema. Immerhin sind private Sparguthaben nur zu einem gesetzten Betrag offiziell abgesichert. Bei Aktien allerdings sieht das anders aus. Der Grund liegt darin, dass Banken die Aktien, die Sie in Ihrem Aktiendepot verwalten, nie wirklich besitzen und dadurch auch keinen Zugriff darauf haben.

Konkret heißt das: bei einer möglichen Insolvenz der Bank, bleiben Vermögen im Depot unangetastet, da sie nicht zum Vermögen der Bank gehören. In einem solchen Fall kann man sein Depot also ohne Verluste zu einem anderen Anbieter umziehen.

Autor
Charlotte Bodinek
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