Kreditkarten

Wirecard Prepaid Trio ohne Schufa

Das Wirecard Prepaid Trio ist ein Paket aus Girokonto, VISA Karte und ec-/Maestro-Karte, das ohne Schufa-Überprüfung erhältlich ist. Auch Einkommensnachweise sind nicht erforderlich.

Mit diesem Trio sind Kunden weltweit finanziell unabhängig, zahlen allerdings eine Kontoführungsgebühr (9,90 Euro pro Monat), ab dem zweiten Jahr aber keine Grundgebühr mehr für die Kartennutzung. Nur im ersten Jahr fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 39 Euro an. Mit der VISA Karte können die Kunden weltweit an über 24 Millionen Akzeptanzstellen bezahlen oder Bargeld beziehen.

Über die Wirecard Bank

Die Wirecard Bank AG gehört seit Januar 2006 zur Wirecard-Unternehmensgruppe, sie hält eine deutsche Banklizenz und hat Verträge für das Acquiring mehrerer Kartenorganisationen abgeschlossen, um verschiedene Kredit- und Debitkarten ausgeben zu können. Die Bank gehört zum Bundesverband deutscher Banken inklusive dessen Einlagensicherungsfonds. Das Mutterunternehmen Wirecard AG ist ein börsennotierter Finanzdienstleister (Sitz: Aschheim bei München) und bietet umfassende Lösungen für Kredite und Kreditkarten, Finanzierungen, den elektronischen Zahlungsverkehr und das Risikomanagement an. Neben der Principal Member Partnerschaft mit VISA und MasterCard bestehen auch Verträge mit Discover/Diners, American Express, China UnionPay und JCB. Der Umsatz liegt über 600 Millionen Euro bei einem Gewinn von rund 110 Millionen Euro, der mit 1.750 MitarbeiterInnen erwirtschaftet wird.

Konditionen des Wirecard Prepaid Trios

  • Kontoführungsgebühr: 9,90 Euro monatlich
  • Einrichtungsgebühr (= Kartengebühr für das erste Jahr): 39 Euro
  • Ersatzkarte: 25 Euro
  • Rücküberweisung von Restguthaben: 75 Cent
  • Sollzinssatz: 18,90 %
  • Gebühr für Bargeldabhebung In- und Ausland: 5,00 Euro
  • Fremdwährungsgebühr: 1,50 %
  • Kosten Auslandsüberweisungen: 35 Euro
  • Kosten für Rückbuchungen: 15 Euro

Wer profitiert am meisten vom Wirecard Prepaid Trio?

Das Wirecard Prepaid Trio erhalten auch erwerbslose Personen und Menschen mit einen harten negativen Schufa-Eintrag wie etwa der Insolvenz. Die einzige Voraussetzung ist die Volljährigkeit. Unklar bleibt die Frage, ob tatsächlich Personen mit harter negativer Schufa den eingeräumten Kreditrahmen – und sei es für 18,90 % Sollzinsen – erhalten. Das wäre auf sehr ungewöhnliche Weise großzügig und scheint schlecht vorstellbar. Wenn aber die Bank keine Schufa-Abfrage durchführt, müsste das theoretisch möglich sein.

Autor
Thomas Schulz
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