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Winter-Check fürs Auto

Im Oktober kann man in einigen KFZ-Werkstätten oder auch über den ADAC einen kostenlosen Winter-Check fürs Auto durchführen lassen. Nur: Der Oktober ist vorbei. Und winterfest ist das Auto auch noch nicht. Was tun? Mit der bbx.de-Checkliste wird das Auto trotzdem noch fit für die kalte Jahreszeit.

1. Winterreifen
Ohne Winterreifen geht gar nichts. Daher sollte man spätestens jetzt die Reifen aufziehen (lassen). Dabei gilt: Vor dem Aufziehen unbedingt Profiltiefe messen. Denn laut Gesetz sind zwar 1,6 mm Profiltiefe erlaubt, der ADAC empfiehlt aber eine Mindestprofiltiefe von 4 mm, damit die Reifen auf winterlichen Straßen gut greifen. Außerdem sollte man keine Reifen nutzen, die älter als 10 Jahre sind.

2. Frostschutz
Besonders anfällig sind Autos bei Frost. Daher sollte man unbedingt prüfen lassen, ob das Kühlsystem noch über einen ausreichenden Frostschutz verfügt. Und auch die Reinigungsflüssigkeit der Scheiben- bzw. Scheinwerferwaschanlage sollte unbedingt einen Frostschutz enthalten.

3. Schlösser und Türdichtungen
Für alle, die ihr Auto noch mit dem Schlüssel öffnen (und auch für alle, die das Ganze per Fernbedienung machen, die ja auch mal den Geist aufgeben kann): Türschlösser müssen unbedingt vor Kälte geschützt werden. Denn bei Minusgraden vor dem verschlossenen Auto ausharren zu müssen,  weil das Schloss eingefroren ist, ist mehr als ärgerlich. Gegen den Frost hilft Grafitspray.  Übrigens: Auch die Türdichtungen können am Blech festfrieren. Hilfreich ist, die Türdichtungen mit Silikon, Talkum, Hirschtalg oder Glyzerin vor Frost zu sichern.

Eis von den Scheiben kratzen

Einen Eiskratzer sollte man eigentlich immer im Auto haben. © thinkstock

4. Beleuchtung
Wer im dunklen Winter keine funktionstüchtige bzw. zu schwache Beleuchtung an seinem Fahrzeug hat, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Während man die Einstellung der verschiedenen Beleuchtungselemente am besten in der Werkstatt oder auch beim ADAC überprüfen lässt, kann man die Funktionstüchtigkeit der Leuchtmittel ganz einfach selbst überprüfen. Indem man einfach mal ums Auto herumgeht.

5. Batterie
Wenn sich das Fahrzeug bereits bei leichtem Frost nur schwer starten lässt, sollte schnellstmöglich die Batterie überprüft werden. Ansonsten riskiert man, dass das Auto überhaupt nicht mehr anspringt.

6. Scheiben sauber halten
Besonders wichtig, um den Durchblick zu behalten, sind saubere Scheiben. Daher sollte man alle Scheiben gründlich von innen reinigen. Denn auch hier setzt sich erstaunlich viel Schmutz und Dreck ab, der dazu führt, dass das Glas leichter beschlägt. Die Wischerblätter des Scheibenwischers sollten  ausgetauscht werden, sobald diese Schlieren auf den Scheiben hinterlassen. Das ist besonders gefährlich wenn die Sonne tief steht, weil man dann leichter geblendet wird.

7. Grundausstattung für kalte Tage
Unverzichtbar im kalten Winter sind Eiskratzer, Schneebesen und ein Spray zur Scheibenenteisung. Auch ein Spray zur Türenteisung empfiehlt sich – das man besser nicht im Handschuhfach des Autos aufbewahrt. Denn dort hilft es im Ernstfall herzlich wenig. Wer keine Lust auf endloses Kratzen hat, sollte die Windschutzscheibe mit einer Folie abdecken, um so zumindest den gröbsten Frost fernzuhalten. Ebenfalls sinnvoll: Eine warme Decke, falls man mal im Stau steht.

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Leserkommentare
30. Januar 2014 11:36 Uhr
Neue Regeln im Straßenverkehr – bbx.de

[…] dem 1.Mai 2014 werden einige Verkehrsdelikte teuer werden. Dazu zählt u.a. das Nutzen von Sommerreifen in winterlichen Straßenverhältnissen, das Telefonieren ohne Freisprechanlage oder auch Fahren mit mehr als vier bis acht Monate […]

31. Januar 2015 18:41 Uhr
Warmlaufenlassen ist strafbar

[…] diese kommt allerdings jäh wieder zum Erliegen, wenn die erste Fahrt mit dem Auto ansteht, denn das hat sich unter einer dicken Schneehaube versteckt und zu allem Überfluss auf […]

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