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Sommer 2018: Die besten Tipps gegen die Hitze

Seit Wochen hält die Hitzewelle im Rekordsommer 2018 an. Und es soll im August so weitergehen: Kaum Regen, hohe Temperaturen. Das macht Mensch, Tier und Natur zu schaffen. Die wichtigsten Verhaltensregeln und Tipps, um cool zu bleiben, gibt’s bei BBX.

Sommer 2018: Die besten Tipps gegen die Hitze

©AndreyPopov / iStock

Es ist so eine Sache mit dem Sommer: Während die einen sich bei großer Hitze pudelwohl fühlen, ächzen und schwitzen die anderen und wünschen sich an den Nordpol. Für kleine Kinder, alte sowie Menschen mit Herzproblemen kann die Hitze sogar gefährlich werden. Aber auch alle anderen sollten einige Regeln beachten, um ihre Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen.

Viel trinken

Das beginnt bei der Flüssigkeitszufuhr. Normalerweise muss man nur dann trinken, wenn man wirklich Durst hat. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad dürfen es aber drei Liter oder mehr am Tag sein. Denn wer viel schwitzt, verliert viel Flüssigkeit. Das beste Getränk ist Wasser – und zwar mit Zimmertemperatur. Kalte Getränke aus dem Kühlschrank wirken zwar erfrischender. Doch tatsächlich haben sie einen negativen Effekt: Der Körper muss sie aufwendig erwärmen. Das bündelt Energie und sorgt dafür, dass wir umso mehr schwitzen. Außerdem sollten wir darauf achten, keine zuckerhaltigen Softdrinks zu uns zu nehmen, denn die geben zwar einen kurzen Energieschub, auf den folgt aber rasch ein Tief. Außerdem sind sie ungesund. Auch mit Alkohol sollte man bei großer Hitze lieber vorsichtig sein. Gegen ein kühles Bier am Abend ist aber nichts einzuwenden.

Vorsicht bei Kreislaufbeschwerden

Wenn man sich im Freien befindet, sollte man sich in den Schatten setzen und auf Sonnencreme achten. Denn ansonsten riskiert man nicht nur schmerzhaften Sonnenbrand, sondern langfristig auch Hautkrebs. Bei Bewegung und Sport in der Sonne gilt es, die Signale des eigenen Körpers ernst zu nehmen und aufzuhören, bevor der Kreislauf sich verabschiedet. Übermäßiger Ehrgeiz ist hier fehl am Platz. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind zur Zeit überfüllt mit Menschen, die dehydriert sind und / oder deren Kreislauf versagt.

Kalte Dusche

Wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt, freut man sich über eine kalte Dusche. Aber Vorsicht: Es droht derselbe Effekt wie bei kalten Getränken. Nach einer eiskalten Dusche schwitzt man mehr als zuvor. Besser ist es, lauwarm zu duschen oder die kalte Dusche wenigstens mit einem Schwall warmen Wassers über den ganzen Körper zu beenden. Auf das Abtrocknen kann man hingegen gerne verzichten – denn die Verdunstung des Wassers kühlt die Haut noch eine ganze Weile. Für die kleine Abkühlung zwischendurch kann man die Füße in einen Bottich mit kaltem Wasser stellen oder sich ein nasses Handtuch in den Nacken legen. Beides hilft auch dem Kreislauf.

Konzentration und Arbeit

Wenn das Thermometer 28 Grad dauerhaft überschreitet, ist die Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit deutlich beeinträchtigt und lässt weiter nach, je wärmer es wird – das ist wissenschaftlich belegt. Wenn man die Wahl hat, sollte man bei dauerhaft hohen Temperaturen gar nicht arbeiten. Grundsätzlich sind Arbeitgeber aber aus dem Arbeitsrecht her verpflichtet, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Spätestens ab einer Raumtemperatur von 30 Grad müssen sie eingreifen, etwa indem sie Ventilatoren, kühle Getränke und andere Dinge bereitstellen, außerdem muss dann die Kleiderordnung gelockert werden. Kein Mensch ist mehr in der Lage, sich in Anzug und Krawatte zu konzentrieren, wenn es heißer als 30 Grad ist. Ab 35 Grad darf gar nicht mehr in den entsprechenden Räumlichkeiten gearbeitet werden. Der Arbeitgeber muss dann entweder dafür sorgen, dass die Temperatur sinkt oder auf andere Räumlichkeiten ausweichen – ansonsten kann es Hitzefrei geben. Sinnvoll ist es, am frühen Morgen oder am Abend zu arbeiten – je nach Temperatur sollte man seinen Vorgesetzten um diese Möglichkeit bitten.

Kühle Nacht

Auch der Schlaf ist bei großer Hitze beeinträchtigt. Auf Alkohol oder schweres Essen sollte man daher am Abend, bei Hitze auch tagsüber möglichst verzichten und stattdessen viel Wasser trinken und leichte Speisen zu sich nehmen. Da es im Verlauf der Nacht meist mindestens zehn Grad kühler wird als am Tag, ist es sinnvoll, das Schlafzimmerfenster zu öffnen und kühle Luft reinzulassen. Wegen der Trockenheit sind aktuell kaum Mücken unterwegs. Wer dennoch Angst hat, kann ein Insektennetz über den Fensterrahmen spannen. Allerdings muss man darauf achten, dass kein Durchzug entsteht – sonst riskiert man Verspannungen oder gar eine Erkältung. Ein Ventilator neben dem Bett ist nicht zu empfehlen, da das unter Umständen die Atemwege austrocknet. Für zusätzliche Kühlung kann ein nasses Handtuch sorgen, das man vor das geöffnete Fenster hängt.

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