Riester-Rente

Wer ist unmittelbar förderberechtigt?

Jeder Arbeitnehmer, der in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, ist grundsätzlich unmittelbar förderberechtigt und hat Anspruch auf eine Riester-Rente. Doch dies ist nicht der einzige Kreis der Förderberechtigten.

Auch Wehr- und Zivildienstleistende, Minijobber, Auszubildende, Beamte, Soldaten, Arbeitslose, Mütter und Väter in der gesetzlichen Kindererziehungszeit, in Deutschland lebende steuerpflichtige Ausländer sowie nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen können die staatlich geförderte Riester-Rente in Anspruch nehmen.

Theoretisch reicht schon ein Tag im Jahr aus, an dem man sozialversicherungspflichtig angestellt ist, um als unmittelbar förderberechtigt eingestuft zu werden.

Wer arbeitslos ist, aber aufgrund eines zu hohen Vermögens kein Arbeitslosengeld (ALG II) bekommt, wird einem Pflichtversicherten gleichgestellt und zählt somit ebenfalls zum förderberechtigten Personenkreis. Dies ist ein großer Vorteil, denn die Riester-Rente kann nicht für Hartz IV eingesetzt werden. Auch eine Pfändung der Riester-Rente ist nicht zulässig.

Keine Altersgrenze

Eine gesetzlich festgelegte Altersgrenze für den Abschluss eines Riester-Vertrages gibt es nicht. Allerdings lehnen einige Anbieter Kunden ab, die 50 Jahre oder älter sind. Dabei sind Riester-Verträge gerade für Ältere durch die Förderung oft weit attraktiver als rein private Geldanlagen.

Autor
Charlotte Bodinek
Erste Veröffentlichung
Letzte Aktualisierung