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Motorradversicherung: Vertrag kündigen und wechseln
Es gibt unterschiedlichste Gründe, aus denen ein Vertragswechsel gewünscht wird. Ob Sie unzufrieden mit den Leistungen sind oder die Beiträge für die Versicherung gestiegen sind: Sie müssen sich bei einem Wechsel an einige Formalien und Fristen halten. Was Sie bei einem Wechsel beachten müssen und warum ein nahtloser Übergang bei der Haftpflichtversicherung wichtig ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
von Pauline Bodinek

Gründe für eine Vertragskündigung und einen Wechsel der Motorradversicherung

Einer der häufigsten Gründe, warum Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen, ist die Beitragserhöhung. Wenn sich die Versicherungsprämien des aktuellen Anbieters Ihrer Motorradversicherung erhöhen, haben Sie nach der Bekanntgabe ein Sonderkündigungsrecht, das unabhängig von den gewöhnlichen Fristen und Ihrem Vertrag gültig ist. Dabei handelt es sich dann um eine außerordentliche Kündigung.

Wenn Sie mit den Leistungen nicht mehr zufrieden sind, weil Sie nach einem Unfall lange auf Rückmeldung der Versicherungsgesellschaft warten mussten oder Sie einen günstigeren Vertrag gefunden haben, ist eine ordentliche Kündigung erforderlich. Vor dem Wechsel der Versicherung lohnt sich ein genauer Anbietervergleich, damit Sie genau die Versicherung abschließen, die zu Ihren Bedürfnissen passt und Ihnen das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Wie wird ein Vertrag gekündigt?

Wenn Sie eine Versicherung von sich aus und ohne Vorschäden kündigen, ist ein Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft in der Regel kein Problem. Schwieriger kann es werden, wenn Sie von der Versicherung gekündigt werden. Denn das müssen Sie bei der Beantragung einer neuen Versicherung angeben – was einen Wechsel zu einem Anbieter mit guten Konditionen nicht vereinfacht.

Bevor Sie einen Vertrag kündigen, sollten Sie sich genau über das Datum informieren, zu dem Sie kündigen dürfen. Die meisten Verträge laufen jährlich ab, andere laufen mehrjährig und können zwischendurch nicht ordentlich gekündigt werden. Wenn klar ist, wann gekündigt werden kann, sollte auch die Kündigungsfrist bedacht werden. Diese beträgt meistens vier Wochen vor Vertragsablauf.

Es ist dringend zu empfehlen, eine Kündigung nicht telefonisch zu vereinbaren, sondern sie postalisch zu versenden. Bringen Sie die schriftliche Kündigung zur Post und fordern Sie eine Einschreibung und einen Rückschein, damit Sie wissen, ob und wann die Kündigung eingegangen ist. Die Bestätigung Ihrer Kündigung sollte dann zeitnah bei Ihnen eingehen.

Wichtig: Ein nahtloser Übergang der Haftpflichtversicherung

Wenn Sie beabsichtigen, den Versicherer zu wechseln, ist es wichtig, für einen nahtlosen Übergang der Haftpflichtversicherung zu sorgen. Das heißt, dass Sie den neuen Vertrag so abschließen, dass er beginnt, sobald der andere beendet wurde, damit ihr Bike durchgehend haftpflichtversichert ist. Die Brisanz des nahtlosen Übergangs kommt daher, dass die Haftpflichtversicherung genau wie für ein Auto auf für das Motorrad gesetzlich vorgeschrieben ist. Wenn Sie keine Haftpflichtversicherung für Ihr Bike haben, darf es weder auf öffentlichen Plätzen abgestellt noch gefahren werden.

Die Haftpflichtversicherung wird zu Ihrem Schutz abgeschlossen. Wenn Sie in einen Unfall verwickelt sind, übernimmt sie die Kosten für Schäden, die Sie anderen Verkehrsteilnehmern oder Gegenständen zugefügt haben. Ohne gültige Haftpflichtversicherung können diese Kosten zum finanziellen Ruin einer Person führen. Auch das Opfer wird durch die Haftpflicht geschützt: Hat ein Unfallverursacher keine Versicherung und ist nicht zahlungstüchtig, muss der Schadentragende selbst für die Genesungskosten aufkommen.

Kurz gesagt: Die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und muss durchgehend vorhanden sein, wenn Sie Ihr Motorrad nutzen möchten. Achten Sie deshalb dringend auf den nahtlosen Wechsel bei der Haftpflichtversicherung. Anders ist es bei der Kaskoversicherung: Wenn Sie hierbei nicht für einen nahtlosen Übergang sorgen, müssen Sie nur beachten, dass Sie in dem Zeitraum nicht vor Kosten durch Hagelschäden, Wildunfälle und Diebstahl geschützt sind.

Fazit: Formalien einhalten für einen unkomplizierten Wechsel

Ein Wechsel der Motorradversicherung kann unkompliziert und problemlos ablaufen. Hierfür müssen Sie jedoch auf einige Fristen und Formalien achten. Informieren Sie sich über den Kündigungszeitraum, die Kündigungsfrist und versenden Sie die Kündigung postalisch, um sicherzugehen, dass sie von der Versicherungsgesellschaft empfangen wird. Vergessen Sie nicht, rechtzeitig einen neuen Versicherungsvertrag abzuschließen, damit Ihr Fahrzeug durchgehend haftpflichtversichert ist. Außerdem ist es empfehlenswert, vor einem Wechsel einen ausführlichen Vergleich durchzuführen und die verschiedenen Konditionen abzugleichen. Mit unserem Vergleich finden sie garantiert die Versicherung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis für Ihre Bedürfnisse.

von Pauline Bodinek
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