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Motorradversicherung - ein Vergleich kann sich lohnen
Motorradfahrer müssen ihr Bike versichern. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Haftpflichtversicherung, ohne die das Motorrad auf öffentlichen Straßen weder gefahren noch abgestellt werden dürfte. Darüber hinaus haben Biker die Wahl, den Kaskoschutz sowie einen Schutzbrief abzuschließen.
von Bernd Schröder
Motorradversicherung Vergleich 2021. Motorradversicherung Vergleich
© Milos-Muller / iStock

Wie bei der Autoversicherung gibt es auch bei der Motorradversicherung zahllose Angebote – die Suche nach einer passenden Police kann demnach sehr mühsam sein und viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Motorradversicherung betrifft neben Motorrädern auch Roller, Leichtkrafträder und Quads mit mehr als 50 cm³ Hubraum.

Die Haftpflichtversicherung ist dabei Pflicht – wer keine Haftpflicht abgeschlossen hat, darf das betroffene Fahrzeug weder fahren noch auf öffentlichen Parkplätzen abstellen. Sie schützt den Halter vor den finanziellen Folgen eines Schadens, durch den andere Personen, Gegenständen oder die Umwelt betroffen sind.

Linktipp

Weiterführende Informationen zur Motorradversicherung finden Sie auch auf unserer Seite:
www.motorradversicherung-vergleich.de

Der Teilkaskoschutz schützt den Fahrer bei Schäden etwa durch Tiere, Unwetter, Schmorbrand, Raub und Diebstahl oder Explosion. Der Vollkaskoschutz hingegen auch bei Vandalismus und selbst verursachten Schäden am eigenen Motorrad – allerdings nur dann, wenn dem Verursacher keine Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.

Wer die passende Versicherung für das eigene Motorrad sucht, sollte genau abwägen, welche Versicherungen benötigt werden. Wie hoch die Kosten für einen umfangreichen Versicherungsschutz ausfallen, hängt dabei von mehreren Faktoren ab.

Welche Faktoren bestimmen die Beitragshöhe?

Die Beitragshöhe der Haftpflichtversicherung hängt von verschiedenen Gegebenheiten ab. An erster Stelle hängen die Kosten natürlich davon ab, welche unterschiedlichen Leistungen Ihnen von der jeweiligen Versicherung geboten werden – also welche Schadensfälle abgesichert sind und wie hoch die jeweiligen Deckungssummen ausfallen.

Des Weiteren stellt auch der Hubraum einen Faktor dar, der für die Kostenberechnung ausschlaggebend ist. Mit jedem Kubikzentimeter steigt der Preis für die Versicherung. Andersherum ist es beim Alter des Fahrers: Je älter und erfahrener der Fahrer, umso günstiger fällt der Versicherungsschutz aus. Fahrer unter 25 Jahren müssen mit höheren Beiträgen rechnen.

Auch die Schadensfreiheitsklasse wirkt sich auf die Beitragshöhe aus. Wer bereits lange Motorrad fährt und noch in keinen Unfall verwickelt ist, erhält einen Schadenfreiheitsrabatt und zahlt deutlich weniger für eine Versicherung. Und zuletzt beeinflusst auch die Regionalklasse, die vom Zulassungsbezirk abhängig ist, die Kosten für eine Versicherung,. Ländliche Bezirke bieten hierbei in der Regel günstigere Tarife an, wohingegen in städtischen Bezirken die Kosten tendenziell ansteigen.

Der passende Tarif für Ihre Versicherung hängt also kurz gesagt von der Größe des Hubraums, der Anzahl der unfallfreien Jahre, von Ihrem Alter und dem Ort der Zulassung ab. Diese Angaben müssen Sie beim Versicherungsabschluss unter allen Umständen machen. Bei Antragstellung können auch weitere Faktoren wie beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Automobilclub, der Familienstand des Fahrers sowie sein Berufsstand abgefragt werden.

Die Motorradversicherung von den Steuern absetzen

Eine Motorradhaftpflichtversicherung können die Halter ebenso wie die Autoversicherung von der Steuer absetzen. Sie wird im Mantelbogen der Steuererklärung eingetragen (Zeilen 41 – 48), wenn das Motorrad für den Arbeitsweg nötig ist.

Motorradversicherung Vergleich
Bei der Motorradversicherung sollten Sie einige Faktoren beruecksichtigen

Allerdings darf die Fahrt nicht schon in anderen Pauschalen (Pendlerpauschale, Kilometerpauschalen für Selbstständige) enthalten sein. Die private Nutzung ist anteilig zu berechnen (§ 10 EStG), eine komplexere Regelung für die doppelte Haushaltsführung beschreibt der § 9 EStG. Bei doppelter Haushaltsführung kann der Halter die volle Haftpflichtversicherung absetzen, sie fällt unter Sonderausgaben. Die steuerliche Würdigung von Fahrtkosten ist ein sehr komplexes und zudem ein umstrittenes Thema. Sie sollten sich hierzu steuerlich beraten lassen.

Motorradversicherung: Vergleich und Wechsel

Bei einem Vergleich Ihrer aktuellen Motorradversicherung mit neuen Angeboten werden Sie so gut wie jährlich feststellen, dass sich ein Wechsel lohnen würde. Dieser ist zum Ende Ihrer Vertragslaufzeit möglich, ebenso aber bei einer Beitragserhöhung Ihres Anbieters, die nicht durch äußeren Zwang (Gesetzesänderungen), ein neues Bike oder Ihren Umzug (Änderung der Typ- oder Regionalklasse) begründet ist. Auch nach einer Schadensregulierung können Sie die Versicherung wechseln.

Ein Wechsel Ihrer Motorradversicherung kann zu hohen Ersparnissen führen. Mit dem Motorradversicherungsvergleich finden Sie blitzschnell ein besseres Angebot mit hohen Leistungen. Wenn Sie regulär kündigen, ist ein Wechsel unkompliziert und schnell abgewickelt. Für die Haftpflichtversicherung sollten Sie die von den meisten Versicherern angebotene Pauschaldeckung bis 100 Millionen Euro wählen. Beachten Sie immer die Mindestdeckungssummen, die bei Personenschaden bei 7,5 Millionen Euro, bei Sachschäden mindestens bei 1,22 Millionen Euro und bei Vermögensschäden bei 50.000 Euro liegen sollten.

Teil- und Vollkasko lohnen sich besonders dann, wenn Ihr Bike neu ist. Gegebenenfalls wählen Sie hierfür eine angemessene Selbstbeteiligung, um die jährlichen Versicherungskosten zu drosseln. Die Vollkaskoversicherung wird Bikern sogar noch eher empfohlen als Pkw-Fahrern, denn die Gefahr von Vandalismus ist bei einem Motorrad ungleich höher.

So sparen Sie bei der Motorradversicherung

Wie viel Sie letztendlich für den Versicherungsschutz Ihres Motorrads bezahlen, liegt auch daran, welche Sparmaßnahmen Sie ergreifen. Wer sein Kraftrad nur im Sommer fährt und es im Winter in der Garage lässt, kann mit einem Saisonkennzeichen bares Geld sparen. Auch unfallfreies Fahren zahlt sich aus: Jedes Jahr, in dem Fahrer unfallfrei mit dem Motorrad fahren, steigt die Schadensfreiheitsklasse an und sie müssen weniger zahlen. Sollte einmal ein Unfall passieren und ein geringer Schaden entstehen, lohnt es sich darum, für einen solchen Schaden selbst aufzukommen. Ansonsten werden Sie nämlich in der Schadensfreiheitsklasse heruntergestuft und zahlen künftig wieder mehr für die Versicherung.

Bei der Teil- und Vollkaskoversicherung kann auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung zu einer erheblichen Vergünstigung der Versicherung führen. Diese liegt normalerweise bei 150 bis 300 Euro bei der Teilkasko- und bei 150 bis 500 Euro bei der Vollkaskoversicherung. Wenn Sie eine hohe Selbstbeteiligung vereinbaren, müssen Sie jedoch bei kleineren Schaden unter dem Betrag der Selbstbeteiligung komplett für den Schaden aufkommen und bei höheren Schaden zahlen Sie den festgelegten Betrag, bevor die Versicherung für restliche Kosten aufkommt.

Motorradversicherung für Fahranfänger

Fahranfänger werden grundsätzlich in die teuerste Schadensklasse 0 eingestuft, da sie statistisch ein erhöhtes Unfallrisiko haben. Wenn ein Fahrer jedoch erst mindestens drei Jahre nach Erwerb der Motorradführerscheins sein erstes Bike erwirbt, wird er gleich in die Schadensklasse ½ eingestuft. Die Anmeldung des Motorrads als Zweitwagen kann ebenfalls zu einer Vergünstigung führen.

Fazit: Hierauf sollten Sie bei der Motorradversicherung achten

Für den Abschluss einer Motorradversicherung gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Neben den Faktoren wie der Regionalklasse und dem Alter des Fahrers, die nicht beeinflussbar sind, gibt es einige Maßnahmen, die Sie treffen können, um bei der Versicherung zu sparen. Wichtig ist dabei immer zu bedenken, dass Sparmaßnahmen wie ein Saisonkennzeichen und eine hohe Selbstbeteiligung sich einschränkend auf Ihre Flexibilität und die Kostenerstattung im Schadensfall auswirken.

Es empfiehlt sich außerdem, unter allen Umständen eine hohe Deckungssumme zu wählen. Denn je höher diese ausfällt, umso besser sind Fahrer im Schadensfall abgesichert. Wer hier nicht auf eine ausreichende Abdeckung setzt, muss unter Umständen selbst für hohe Kosten aufkommen.

von Bernd Schröder
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