Kreditkarten

Schwarze Kreditkarte

Eine „Schwarze Kreditkarte“ ist weitaus mehr als eine Karte zur bargeldlosen Bezahlung: Sie ist ein Statussymbol. Das mit einer schwarzen Kreditkarte verbundene Image ist historisch begründet, es geht auf die Mutter aller Kreditkarten zurück. Die schwarze Centurion-Karte von American Express ist nur wenigen Menschen vorbehalten. Doch nicht nur American Express bietet ein solches Prestige-Objekt an, denn auch andere Herausgeber haben die auffallende Kreditkarte als Statussymbol für sich entdeckt und vergeben sie an ihre besten Kunden.

Santander 1 plus VISA-Card

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
0,00 %Bargeldabhebungen in Deutschland
Gebührenfrei

0 % Euro-ZoneEuro Bargeldabhebungen im Ausland
Gebührenfrei

Fremdwährung innerhalb Europa
Gebührenfrei
Sollzins p.a.
13,98 %
  • 1% Tankrabatt (bis maximal 400 € Tankstellenumsatz / Monat)
  • Weltweit kostenlos Bargeld
1,5 Kartennote Sehr gut

Santander Harley-Davidson VISA Chrome Card

Jahresgebühr
25,00 €
Bargeldbezug Inland
1 %Bargeldabhebungen in Deutschland
1 %, mindestens jedoch 5,25 €

0 % Euro-ZoneEuro Bargeldabhebungen im Ausland
Gebührenfrei an Automaten mit VISA-Zeichen

Fremdwährung innerhalb Europa
Gebührenfrei an Automaten mit VISA-Zeichen
Sollzins p.a.
11,86 %
  • 5 % Ersparnis auf Reisebuchungen durch Urlaubsplus GmbH
  • 1 % Tankrabatt Rückerstattung weltweit
  • Keine Versicherung
  • Mit Schufa-Prüfung
2,4 Kartennote Gut

Hanseatic Bank GenialCard

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
3 %Bargeldabhebungen in Deutschland
3 % mindestens 5,- €

3 % Euro-ZoneEuro Bargeldabhebungen im Ausland
3 % mindestens 5,- €

Fremdwährung innerhalb Europa
3 % mindestens 5,- €
Sollzins p.a.
16,9 %
  • Dauerhaft ohne Jahresgebühr
  • Gutes Cashbackprogramm
  • Teure Bargeldabhebung
1,8 Kartennote Sehr gut
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Vergabe nur an ausgewählte Top-Kunden

Die Centurion-Kreditkarte von American Express wird nur an die Kunden mit den größten Umsätzen verliehen. Dazu müssen über mehrere Jahre Kreditkartenumsätze in sechsstelliger Höhe nachgewiesen werden. Schon aufgrund dieser Größenordnung wird die schwarze Karte für die meisten Karteninhaber ein unerfüllbarer Traum bleiben. Käuflich zu erwerben ist die Karte üblicherweise nicht, gerade deshalb haftet ihr ein exklusives Image an. Auch einige Fluggesellschaften bieten eine schwarze Kreditkarte an, um sie zu erhalten, muss man mehrmals pro Jahr in der ersten Klasse auf einer Transatlantikstrecke oder anderen Interkontinentalverbindungen reisen und Bonuspunkte sammeln. Allen schwarzen Karten ist der gehobene Status gemein. Die Jahresgebühr liegt bei American Express beispielsweise bei rund 2.000 Euro, diese Gebühr kann für die Top-Kunden durch den Herausgeber auch übernommen werden. Wer ein solches Prestige-Objekt nutzt, hat natürlich eine ganze Reihe von Vorteilen, die den luxuriösen Anstrich der Karten noch unterstreichen. Extraleistungen wie Versicherungen oder der Zugang zu exklusiven Hotels sind meist sowieso selbstverständlich. Häufig ist die schwarze Kreditkarte aber auch die Eintrittskarte zu exklusiven Sport-, Musik- oder Kulturveranstaltungen, die nur den entsprechenden Kreisen vorbehalten sind. Wer unbedingt ein solches Prestige-Objekt in den Händen halten möchte, sollte sich nach anderen Kreditkarten umsehen. Viele Banken geben nämlich auch eine schwarze Kreditkarte mit den klassischen Leistungen heraus. Diese sind natürlich nicht mit der berühmten Schwarzen Karte von American-Express vergleichbar, doch ein Hauch von Luxus haftet ihnen trotzdem an.

Wenn es etwas weniger sein darf

Wie bei allen Kreditkarten sollte man auch bei den schwarzen Kreditkarten der Standard-Ausführung unbedingt auf die Leistungen achten. Einige Karten sind kostenfrei, für andere fällt eine Jahresgebühr an. Manchmal ist auch nur das erste Jahr beitragsfrei, danach kann der Beitrag in Abhängigkeit vom Kartenumsatz entfallen. Versicherungsleistungen können vorgesehen sein, das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Im besten Fall führt man einen Preis-Leistungs-Vergleich durch, bevor man sich für einen der Anbieter entscheidet. So ist man sicher, die perfekte Karte zu finden, die genau zum persönlichen Nutzungs- und Bezahlverhalten passt.

Autor
Laura Hoffmann
Erste Veröffentlichung
Letzte Aktualisierung