Berufsunfähigkeit

Bedingungsanpassungsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Bedingungsanpassungsklausel ist für die Versicherten einer Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig, um im Bedarfsfall eine Anpassung des vertraglich vereinbarten Versicherungsschutzes vornehmen zu können.

Enthält eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine Bedingungsanpassungsklausel, muss sich das Unternehmen veränderten Lebensumständen eines Versicherungsnehmers anpassen. Denn die Bedingungsanpassungsklausel besagt, dass der Versicherte das Recht hat, auch lange nach Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung seinen Versicherungsschutz auszuweiten oder einzuschränken – und zwar ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Gründe für eine Nutzung der Bedingungsanpassungsklausel können Heirat, Familiengründung, Scheidung oder ein Berufswechsel sein.

Klausel verspricht Flexibilität

In Zeiten wechselnder Beschäftigungsverhältnisse sowie sich ständig ändernder privater Umstände gewinnt eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung immer mehr an Gewicht als Instrument der Altersvorsorge. Eine Bedingungsanpassungsklausel ist daher wichtig für jeden, der einen entsprechenden Versicherungsvertrag abschließt.

Denn es kann Jahre dauern, bis es notwendig wird, den Versicherungsschutz anzupassen – doch im Laufe der Zeit verschlechtert sich der Gesundheitszustand der meisten Menschen sukzessive. Da bei erneuter Gesundheitsprüfung aus diesem Grund erhöhte Beiträge die Konsequenz wären, sollte man von Anfang an die Gefahr einer erneuten Gesundheitsprüfung mit der Bedingungsanpassungsklausel ausschließen.

Autor
Susanne Herrenbrück
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