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Autounfall mit Blechschaden: Wie reagiere ich richtig?

Es kann so schnell gehen: Mal ein paar Sekunden nicht richtig aufgepasst und schon fährt man dem Vordermann hinten drauf oder touchiert beim Einparken ein anderes Auto. Der Schreck ist erstmal groß, aber in der Regel lassen sich solche Fälle vergleichsweise einfach klären. Voraussetzung: Man bewahrt Ruhe und beachtet ein paar Punkte.

Generelles Verhalten beim Unfall 

Ist man als Verursacher oder Geschädigter in einen leichteren Unfall verwickelt, sollte man zuerst sicherstellen, dass man selbst unverletzt ist und dann das Fahrzeug verlassen. Immer vorausgesetzt, der Verkehr lässt das zu. Als nächstes müssen das Warndreieck aufgestellt und die Kommunikation mit anderen Unfallbeteiligten aufgenommen werden. Auch hier gilt: Erstmal feststellen, ob jemand verletzt ist und, wenn ja, umgehend einen Notarzt rufen, sofern es sich um behandlungsbedürftige Verletzungen handelt. Doch Vorsicht: Nicht jede Verletzung ist auf den ersten Blick sichtbar! Fühlt sich jemand unwohl oder unsicher auf den Beinen, ist ihm schwindlig, so kann das harmlos sein und vom Schreck des Unfalls herrühren. Es kann aber auch ein leichtes Schleudertrauma oder gar eine Gehirnerschütterung dahinterstecken. Im Zweifel lieber den Arzt konsultieren.

 Situation dokumentieren 

Auch wenn der Unfallhergang klar ist, sollte man ein paar Fotos von der genauen Position der Fahrzeuge und der Schäden machen. Je genauer die Dokumentation, desto einfacher ist der Ablauf bei der Versicherung. Dann sollten alle Beteiligten sowohl ihre persönlichen Kontaktdaten als auch die Versicherungsdaten austauschen. Auch wenn es noch immer oft üblich ist: Wenn es keine Verletzten oder größere Schäden gibt, ist es nicht nötig, die Polizei zu rufen. Das kostet bloß Zeit und Geld, denn die Unfallaufnahme durch die Polizisten muss der Verursacher zahlen – ein Vorteil ergibt sich daraus aber nicht. Es sei denn, die Beteiligten werden sich vor Ort nicht darüber einig, wer die Schuld trägt. Aber auch dies wird in der Regel nicht durch die Polizei, sondern durch Sachverständige der Versicherung geklärt.

Ruhe bewahren 

Insbesondere für den Geschädigten ist es wichtig, ruhig zu bleiben. Es bringt nichts, den Verursacher zu beschimpfen. Jedem kann so etwas passieren. Auch der Verursacher sollte ruhig bleiben und seine Schuld nicht abstreiten, wenn sie offensichtlich ist. Streit führt nur dazu, dass sich die Lösung der Situation hinzieht und es für alle Beteiligten noch unangenehmer wird, als es ohnehin schon ist. Damit ist niemandem geholfen. Im Zweifelsfall sollte man Beifahrer oder Unfallzeugen bitten, zu moderieren. Sind alle akuten Fragen geklärt gilt es, die Fahrzeuge von der Straße zu holen, um den Verkehr nicht weiter zu beeinträchtigen. Fahrzeuge, die noch fahrtüchtig sind, gehören nun in die Werkstatt, wo der Schaden erneut begutachtet und für die Versicherung samt Kostenvoranschlag für die Reparatur aufgenommen wird.

Die Versicherung 

Apropos Versicherung: Ob man sie aktiviert oder nicht, sollte man von der Größe des Schadens abhängig machen. Bei kleineren Schäden kann es sich durchaus lohnen, wenn man versucht, sich mit dem/den weiteren Unfallbeteiligten zu einigen, so dass die Versicherung außen vor bleibt. Denn übernimmt sie die Kosten, so muss man in den allermeisten Fällen davon ausgehen, dass dies zu einer Erhöhung des Versicherungsbeitrages führt und das rechnet sich bei Schäden im dreistelligen Bereich eher nicht.

25. Mai 2015 13:25 Uhr
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[…] ist es, nachträgliche Schadensforderungen auszuschließen bzw. zu minimieren. Dazu sollte man Schäden (wie Kratzer, Dellen oder defekte Lichter) am Auto immer per Foto zu […]

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