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S-Broker – Der Online Broker der Stadtsparkassen

Der Hauptsitz des im Jahre 2001 gegründeten Unternehmens befindet sich in Wiesbaden. Inzwischen zählt der S-Broker mehr als 160.000 Kunden, die über die entsprechenden Module die Gelegenheit haben, mit zahlreichen Wertpapieren zu handeln.

S-Broker – Der Online Broker der Stadtsparkassen

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Das Dienstleistungsspektrum des S-Brokers erstreckt sich sowohl auf den Bereich Privatkunden als auch auf die unterschiedlichen Sparkassen, für die diverse Dienstleistungen zur Verfügung gestellt werden. Mittlerweile sind es mehr als 180 Sparkasseninstitute, die mit dem S-Broker zusammenarbeiten bzw. an dem Onlinebroker beteiligt sind.

Sparkassen Broker

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Sollzins p.a.
  • ab einer Transaktion im Quartal kostenlose Depotführung
  • viele Einzelgebühren auf die Order Grundgebühr
  • Nur ausgewählte Wertpapierarten handelbar
0,0 Kartennote
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Informationen zum S-Broker

Für Anleger wird die Sicherheit bei einem Online-Broker immer wichtiger, sodass sich auch beim S-Broker die Frage stellt, wie es mit Einlagensicherung und Regulierung aussieht. Da der S-Broker zur Sparkassenorganisation gehört, wobei der Hauptsitz sich in Deutschland befindet, findet eine Regulierung durch die BaFin statt. Darüber hinaus gilt auch für den S-Broker die gesetzliche Einlagensicherung, die dazu führt, dass Guthaben bis zu 100.000, – € geschützt sind. Zudem greift sogar das erweiterte Sicherheitssystem der Sparkassenorganisation, welches dazu führt, dass die Einlagen in unbegrenzter Höhe geschützt sind. Der S-Broker stellt seinen Kunden diverse Depotmodelle zur Verfügung, die teilweise auch kostenlos genutzt werden können. Das Angebot bewegt sich vorrangig im Bereich des Wertpapierhandels, sodass die Kunden die Möglichkeit haben, über das entsprechende Wertpapierdepot mit diversen Wertpapierarten zu handeln.

Konditionen und Leistungen bei S-Broker

Beim Brokervergleich geht es in erster Linie darum, die Leistungen und Konditionen des jeweiligen Brokers zu betrachten. Darüber hinaus sollten ebenfalls die vorhandenen Vor- und Nachteile gegenübergestellt werden. Der S-Broker wirbt damit, dass das Wertpapierdepot unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei ist. Aufmerksam werden sollten Verbraucher bei der Formulierung „unter bestimmten Voraussetzungen“, denn die Depotführung ist nur kostenlos, wenn der Kunde mindestens eine Transaktion pro Quartel durchführt. Alternativ ist ein dauerhaftes Guthaben von mindestens 10.000, – € am Quartalsende als Gegenwert der auf dem Depot befindlichen Wertpapiere erforderlich. Können diese Voraussetzung nicht erfüllt werden , berechnet S-Broker Depotgebühren in Höhe von 2,95 € pro Monat. Für Kleinanleger ist das Depot daher nur mäßig attraktiv, zumal viele andere Banken auch bereits bei kleinen Anlage-Beträgen keine Gebühren für die Depotführung verlangen.

Positiv zu bewerten ist, dass das zugehörige Verrechnungskonto bedingungslos kostenlos ist und verzinst wird. Außerdem können Kunden beim S-Broker davon profitieren, dass sowohl an allen deutschen Börsen als auch an mehr als 25 ausländischen Börsen gehandelt werden kann. Dabei ist der Direkthandel ebenso möglich. Es gibt diverse Order-Varianten, die von den Kunden genutzt werden können, beispielsweise auch Stop-Loss-Orders. Der Preis pro Order beläuft sich auf mindestens 9,95 € und beträgt maximal 49,95 €. In diesem Preis-Segment sind die Orderkosten zwar nicht exorbitant hoch, doch auch hier lohnt sich für Kunden der Depotvergleich, denn viele Banken bieten die gleiche Leistung deutlich günstiger an.

Ein weiterer negativer Aspekt ist sicherlich auch, dass für den telefonischen Handel eine Extragebühr in Höhe von 9,95 € berechnet wird. Wiederum positiv ist zu bewerten, dass es keine Mindesteinlage gibt, sodass das Wertpapierdepot beim S-Broker schon ab dem ersten Euro in Anspruch genommen werden kann – wie bereits erwähnt jedoch nur dann gebührenfrei, wenn ein Mindestguthaben von 10.000, – € vorhanden ist, ein Vorteil mit Beigeschmack also.

Kunden von S-Broker können ihr Depot auch mobil verwalten, denn S-Broker bietet eine MobileApp an. Was sich zunächst gut anhört, gestaltet sich für viele Nutzer jedoch problematisch, denn de facto ist die Nutzung der MobileApp nur mit einem Apple iPhone möglich, mit dem Betriebssystem Android funktioniert die Anwendung leider nicht.

Fazit S-Broker

Im Folgenden sollen noch einmal die Vor- und Nachteile aufgezeigt werden, die für S-Broker als Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe wichtig sind:

Vorteile S-Broker

  • keine Mindesteinlage
  • Börsenhandel in Deutschland und an über 25 Auslandsbörsen
  • Direkthandel ist möglich
  • kostenloses Verrechnungskonto
  • diverse Orderarten

Nachteile S-Broker

  • kostenlose Depotführung erst bei Anlagen ab 10.000, – €
  • Orderkosten von 9,95 €
  • Mobile App nicht mit Android kompatibel

Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass S-Broker zwar eine große Palette an Dienstleistungen bietet, diese jedoch nicht zum besten Preis. Viele andere Banken bieten Depotkonten zu deutlich günstigeren Konditionen. Daher kann S-Broker lediglich den Durchschnitt in Finanzdingen markieren.

Autor
Charlotte Bodinek
Erste Veröffentlichung
Letzte Aktualisierung