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Günstige Online-Broker im Vergleich

Günstige Online-Broker zu finden ist für Anleger extrem wichtig. Die Rendite hängt auch von den Brokergebühren ab. Es gibt Broker von Filialbanken, bei denen für eine einzige Transaktion zwischen 25 bis 30 Euro an Gebühr fällig werden. Dem stehen Discounter wie flatex gegenüber, bei denen eine Order schon für 5,90 Euro machbar ist. Teilweise verlangen CFD- und Binärbroker überhaupt keine Gebühren, wenn die entsprechenden Instrumente gehandelt werden.

Günstige Online-Broker im Vergleich

Die günstigsten Online-Broker im Depot VergleichDie günstigsten Online-Broker im Depot Vergleich ©RIDO / 123RF
© RIDO / 123RF

Online-Broker Übersicht:

Die angezeigten Gebühren bezieht sich auf jeweils 10 Transaktionen

Depot

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • Sehr einfaches Preismodell
  • Neukunden bekommen einmalig 50 Realtime Abfragen
  • 0,4 % Negativzinsen
0,0 Kartennote

Wertpapierdepot

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • kostenlose Depotführung
  • 4,95 Euro pro Trade: für Neukunden und für 12 Monate garantiert (bis 10.000 Euro Ordervolumen)
0,0 Kartennote

maxblue

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • Kostenlose Depotführung
  • Günstige Depotfestpreiskosten / Order
  • Prozentual hohe Orderkosten im innerdeutschen Börsenhandel
0,0 Kartennote

Wertpapierdepot

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • Kostenlose Teilausführung
  • Durch viele Staffelungen teilweise unübersichtliche Preisgestaltung
  • Nur ausgewählte Wertpapierarten handelbar
0,0 Kartennote

FreeBuy-Depot

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • Kostenlose Depotführung
  • Günstiger Handel an US Börsen
  • Teilausführungen über Xetra gelten als kostenpflichtige Transaktionen
  • Durch viele Staffelungen teilweise unübersichtliche Preisgestaltung
0,0 Kartennote

Depot

Jahresgebühr
0,00 €
Bargeldbezug Inland
Euro Bargeldabhebungen im Ausland


Fremdwährung innerhalb Europa

Sollzins
  • Kostenlose Realtimekurse
  • Ab einem Guthaben von 50.000,- € ist die Depotführung kostenlos
  • Nur ausgewählte Wertpapierarten handelbar
  • Börsenhandel im Ausland nur durch Vermittler möglich
0,0 Kartennote
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Einfluss der Gebühr auf die Rendite

Wer für 1.000 Euro Aktien kauft und sich über einen Kursgewinn von 10 % freut, müsste bei einem teuren Broker mehr als die Hälfte dieses Gewinns für Gebühren und Börsenspesen abgeben. Steuern sind auf den Gewinn ebenfalls zu entrichten, wenn der eigene Steuerfreibetrag (801 Euro jährlich) überschritten wird. Schnell werden dann aus 10 % Kursgewinn nur noch rund drei Prozent Rendite. Beim Discounter könnten es sieben bis acht Prozent sein. Noch prekärer kann sich die Gebühr auf den Derivatehandel mit niedrig kapitalisierten Positionen auswirken. Viele Trader rechnen sich aus, dass ein Derivat (ein Optionsschein oder Knock-out), durchaus sehr schnell 20 – 50 % gewinnen kann. Das passiert möglicherweise auch, doch das Verlustrisiko der gehebelten Finanzinstrumente ist natürlich ebenfalls hoch. Daher würde der Trader am liebsten sehr schnell seinen Stop Loss in die Gewinnzone schieben. Nun kommen die hohen Gebühren hinzu, die eine komfortable Absicherung verhindern. Daher kann ein Brokerangebot gar nicht günstig genug ausfallen.

Wo sind die Gebühren günstig?

Prinzipiell verlangen Binärbroker gar keine Gebühren für den Handel, CFD-Broker nur in Ausnahmefällen. Dieser quasi kostenlose Handel erzwingt aber das Traden mit diesen speziellen Finanzinstrumenten, was nicht jedermanns Sache ist. Günstige Gebühren auf alle Wertpapiere bieten die Discounter an, beispielsweise flatex, die Consorsbank, der sBroker, Banx und IG Markets (es gibt noch mehr günstige Broker). Entscheidend sind Faktoren wie

  • niedrige Ordergebühr,
  • kostenlose Depotführung,
  • Gebühr nach Volumen oder fix sowie
  • Einfluss fremder Spesen.

Trader sollten durchaus darauf achten, welche Leistungen den Gebühren gegenüberstehen. Discounter bieten manchmal nur eine eingeschränkte Kursversorgung an, doch das muss nicht schlimm sein: Es gibt genügend Webseiten mit kostenlosen Realtime-Kursen. Pauschal lässt sich sagen, dass sehr hohe Gebühren nur selten gerechtfertigt sind.

Autor
Thomas Schulz
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Letzte Aktualisierung